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Automarkt unter Druck

Die Lage auf dem europäischen Neuwagenmarkt entspannt sich laut der Oktober-Analyse des Consulters EY weiter: So kletterte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat EU-weit um zwölf Prozent.

In Österreich fiel das Wachstum mit neun Prozent etwas geringer aus. Im bisherigen Jahresverlauf liegt das Absatzniveau allerdings deutlich - um acht Prozent - unter dem Vorjahr, in Österreich sogar um zwölf Prozent.

Vor allem aber bleibt die Lücke zum Vorkrisenniveau sehr groß, stellen die Analysten fest: Im Oktober 2019 waren 1,03 Mio. Neuzulassungen registriert worden - 28 Prozent mehr als im Oktober 2022 mit etwa 746.000 Neuzulassungen. 'Insgesamt entspannt sich die Situation der Lieferketten wieder, auch der Chip-Mangel verliert an Dynamik. Deshalb nimmt die Produktion wieder Fahrt auf. Trotzdem sind es schwierige Zeiten am Automarkt', sagt Axel Preiss, Leiter Advanced Manufacturing & Mobility bei EY.

Denn: Im Oktober lagen die Neuwagenzulassungen in der EU auf dem zweitniedrigsten Niveau seit der Jahrtausendwende. Aufgrund der vielen Vorbestellungen dürfte die Zahl der Neuzulassungen in den kommenden Monaten weiter steigen, erwartet Preiss: 'Auch wenn wir das Vorkrisenniveau vermutlich nicht erreichen, werden wir voraussichtlich einen kräftigen Jahresendspurt auf dem Neuwagenmarkt beobachten.' Trotz der erwarteten hohen Wachstumszahlen in den Monaten November und Dezember werde das Absatzniveau in diesem Jahr leicht unter dem schwachen Niveau des Vorjahres liegen.

Im Oktober legten die Neuzulassungen von E-Autos in den größten fünf Märkten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien um zehn Prozent zu und damit nur halb so stark wie im Vormonat. In Österreich lag das Wachstum über diesem Niveau bei 15 Prozent. Der Marktanteil reiner E-Autos in den Top-5-Märkten sank im Vorjahresvergleich von 12,7 auf 12,1 Prozent. Etwas erfreulicher zeigte sich die Lage in Österreich, wo der Marktanteil bei 16,6 Prozent lag. Nur in Deutschland war der Marktanteil in diesem Monat höher (17,1 Prozent).

VW sieht sich elektrisch weit vorne

Der Volkswagen-Konzern hat im dritten Quartal seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über die Hälfte und rund 1,7 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis beläuft sich damit in den ersten neuen Monaten auf 17,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 23,3 Prozent. Dank der Erholung des chinesischen Marktes legten die Kundenauslieferungen im dritten Quartal wieder zu, blieben im bisherigen Jahrsverlauf mit 6,056 Millionen Einheiten aber noch 12,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der generelle Fahrzeugabsatz belief sich in den ersten neun Monaten auf 6,243 Millionen Stück (minus 3,4 Prozent).

Die Marke VW hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten mit 2,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Nach im ersten Halbjahr gebremsten Absatz stiegen die Auslieferungen im dritten Quartal um 15,3 Prozent auf 1,26 Millionen Fahrzeuge. Der Umsatz legte im bisherigen Jahresverlauf um drei Milliarden Euro auf 52 Milliarden Euro zu.

Porsche hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres weltweit 221.512 Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind zwei Prozent bzw. über 4000 Einheiten mehr als in den ersten neun Monaten 2021. Der Konzernumsatz kletterte um 15,7 Prozent auf 26,74 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis betrug 5,05 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 40,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Finanzdienstleistungssparte Porsche Financial Services erzielte einen Umsatz von 2,32 Milliarden Euro (plus sechs Prozent) und steigerte den Gewinn um ein Drittel auf 227 Millionen Euro.

Volkswagen ist bei der Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte ein Jahr schneller als geplant. Seit der Übergabe an den ersten ID 3 Kunden im Oktober 2020 hat Volkswagen 500.000 Autos der ID-Familie weltweit ausliefern können. Aktuell ist der Auftragsbestand bei Volkswagen weiterhin hoch: „Wir setzen alles daran, die rund 135.000 bestellten ID so schnell wie möglich an unsere Kundinnen und Kunden auszuliefern. Die nach wie vor angespannte Versorgungslage von Teilen führt jedoch immer wieder zu Produktionsanpassungen“, erklärt heute Imelda Labbé, Vorständin für Vertrieb, Marketing und Aftersales bei Volkswagen.

Ab 2033 will Volkswagen in Europa nur noch E-Autos produzieren. Bereits ab 2030 sollen mindestens 70 Prozent des Volkswagen Absatzes in Europa reine Elektroautos sein. In den USA und China peilt das Unternehmen im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. Dazu bringt Volkswagen bis 2026 zehn neue E-Modelle auf den Markt. „Volkswagen bietet damit das breiteste E-Modellportfolio aller Hersteller: Vom Einstiegs-E-Auto mit Zielpreis von unter 25.000 Euro bis zum neuen Flaggschiff Aero B werden wir in jedem Segment das passende Angebot haben“, erklärte Labbé.

Die ID-Familie sieht Volkswagen als Vorreiter im Bereich Softwareintegration. Volkswagen stellt den Besitzern von ID-Fahrzeugen kontinuierlich „over the air“ Updates zur Verfügung. Das Auto bleibt so über den Lebenszyklus aktuell und wird durch neue Funktionen immer besser. „Wir haben damit in den vergangenen Monaten sehr gute Erfahrungen gemacht“, so Labbé, „Denn der Vorteil ist, dass wir das Kundenfeedback direkt und kurzfristig in neue Funktionen wie beispielsweise eine erhöhte Ladeleistung oder die Anzeige der Akkukapazität im Fahrerdisplay übertragen können“.

Der Modulare E-Antriebsbaukausten (MEB) ist entscheidend für den beschleunigten Hochlauf der globalen E-Offensive des Unternehmens. Die speziell für den Elektroantrieb entwickelte Fahrzeugarchitektur von Volkswagen bietet hohe Reichweiten und viel Platz im Innenraum. Der MEB ist die technische Basis für die vollelektrischen und voll vernetzten Autos der ID. Familie. Durch die Ausrichtung auf den reinen Elektroantrieb und die Nutzbarkeit für Fahrzeuge unterschiedlicher Klassen im gesamten Volkswagen-Konzern ermöglicht der MEB Skaleneffekte, senkt so die Kosten der E-Mobilität.

Mehr Umsatz bei BMW

Gebremst durch die globale wirtschaftliche Lage und die harten Covid-Lockdowns in China ist der Autoabsatz des BMW-Konzerns in den ersten neuen Monaten auf 1.747.838 Auslieferungen zurückgegangen. Das sind 9,5 Prozent weniger als im Rekord-Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal erreichte die Unternehmensgruppe mit 587.744 Fahrzeugen annähernd wieder das Vorjahresniveau. Der Motorradabsatz legte in den ersten drei Quartalen um 1,7 Prozent auf 159.333 Krafträder und -roller zu.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Quartalen um fast ein Viertel auf knapp 103,1 Milliarden Euro. Dabei erwirtschafte die BMW Group einen Überschuss von fast 16,5 Milliarden Euro. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Steigerung ist auch auf die erstmalige Vollkonsolidierung von BMW Brilliance in China zurückzuführen, wo die Münchener im Februar die Dreiviertel-Mehrheit übernommen haben.

pte/red/ampnet

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#Auto #Markt #Automarkt #VW #Volkswagen #BMW #Porsche



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