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BMW und VW stark und schwach gleichzeitig

Bei BMW endet das Jahr besonders stark, aber eben nur im letzten Quartal. Bei VW liefert Audi Rekordwerte, während andere Marken schwächeln.

Der bayerische Automobilhersteller BMW hat im vierten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Absatzplus von 3,2 Prozent auf 686.069 Fahrzeuge erreicht. Zwar hat der Konzern im Gesamtjahr aufgrund der Corona-Krise einen Einbruch von 8,4 Prozent auf 2,3 Mio. Autos erlitten, jedoch ist dieses Ergebnis deutlich besser als erwartet. BMW hatte noch im Dezember mit einem Absatzminus von zehn Prozent gerechnet.

'Der Absatzrückgang von BMW fiel recht moderat aus. Getragen wurden die Verkaufszahlen natürlich einmal mehr vom wichtigsten Absatzmarkt China. Infolge der Corona-Verwerfungen hat BMW die Digitalisierung des Vertriebs ausgeweitet, was die Autohäuser mittelfristig zu spüren bekommen sollten', erklärt Frank Schwope von der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) gegenüber pressetext. In China hat BMW im Jahr 2020 insgesamt 777.379 Autos verkauft.

Zwar ist BMW auf dem chinesischen Markt wieder gut im Geschäft, zeigen sich in Europa und den USA weiterhin die Auswirkungen der Pandemie. Im Gesamtjahr hat das Unternehmen auf diesen Märkten um etwa ein Fünftel weniger Absatz gemacht. Das liegt vor allem an massiven Verlusten durch Werkschließungen im Frühjahr.

Zunehmend wichtig für BMW ist die Sparte der Elektroautos. Im Gesamtjahr haben die Münchner 192.646 E-Fahrzeuge und Plug-In-Hybride verkauft, was im Vergleich zum Jahr 2019 eine Steigerung von etwa einem Drittel bedeutet. Im vierten Quartal hat sich der Verkauf sogar um 55 Prozent erhöht. Laut BMW wurden mit 135.000 Elektroautos in Europa die Flottenziele mehr als erfüllt und der CO2-Grenzwert unterschritten. Momentan bietet der Konzern 13 Elektro-Modelle, bis 2023 soll sich das Angebot auf 25 erhöhen.

Rekorde bei Audi

Für Audi endete das vergangene Jahr einigermaßen versöhnlich. Zwar ging der weltweite Absatz mit 1.692.773 Fahrzeugen (minus 8,3 Prozent) um fast 150.000 Einheiten zurück, aber für die letzten meldet das Unternehmen sein bislang bestes Quartal überhaupt: Von Oktober bis Dezember wurden 505.583 Autos der Marke ausgeliefert. Auch mit der Entwicklung in China kann Audi zufrieden sein. Im Jahresverlauf wurden dort 727.358 Fahrzeuge an Kunden übergeben, das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

In Europa gingen die Audi-Verkäufe in den vergangenen zwölf Monaten um 19,5 Prozent auf 619.723 Einheiten zurück, in den USA um 16,7 Prozent auf 186.620 Fahrzeuge. Auch die Ingolstädter verzeichneten grundsätzlich einen Anstieg bei den Elektroautos. Die weltweite Nachfrage nach dem e-Tron stieg um 79,5 Prozent auf 47.324 Stück.

Porsche kommt gut durch die Krise

Porsche ist bislang recht gut durch die Corona-Krise gekommen. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller lieferte im vergangenen Jahr weltweit 272.162 Fahrzeuge aus. Das sind lediglich drei Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Am stärksten nachgefragt war der Cayenne mit 92.860 Einheiten (plus ein Prozent). Der Porsche 911 kam auf 34.328 Auslieferungen, und von den 718er-Modellen wurden 21.784 Stück verkauft. Auf die Elektro-Sportlimousine Taycan entfielen 20.015 Einheiten.

Rund ein Drittel aller verkauften Fahrzeuge wurden in China abgesetzt, wo das Unternehmen ein Wachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Insgesamt wurden in der Region Asien-Pazifik, Afrika und Nahost 121.641 Porsche-Modelle (+4,0 %) abgesetzt. Auf Europa entfielen weitere 80.892 Fahrzeuge, in Amerika waren es 69.629 Stück.

Gemischte Gefühle bei Volkswagen

Die Marke Volkswagen hat im vergangenen Jahr mit 5,328 Millionen Pkw über 950.000 Autos weniger verkauft als 2019. Das enstpricht einem Absatzrückgang von 15,1 Prozent. Gleichzeig verdreifachte sich die Zahl der reinen Elektroautos: 212.000 elektrifizierte Einheiten bedeuten einen Zuwachs von 156 Prozent, davon waren knapp 134.000 Stück (plus 197 Prozent) rein batteriebetrieben. Beliebtestes Modell war hier mit 56.500 Einheiten der ID 3, obwohl dieser erst ab September auf dem Markt war. Es folgten der e-Golf mit circa 41.300 Einheiten und der Plug-in-Hybrid Passat GTE mit etwa 24.000 Auslieferungen.

In Westeuropa setzte VW 1.146.300 Autos (-23,4 %) ab. Auf dem chinesischen Markt betrug das Minus mit 2.851.100 Fahrzeugen knapp zehn Prozent. In Nordamerika verkaufte die Marke im vergangenen Jahr 468.400 Pkw (-17,1 %). Die Nutzfahrzeugsparte VWN kam im vergangenen Jahr auf einen Absatz von 371.700 Transportern und Lieferwagen (-24,4 %).

ampnet/pte/red

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#VW #BMW #Audi #Porsche #Volkswagen #Absatz #Umsatz #Corona



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