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30.07.2001 (Archiv)

Nach dem Crash Unfallfotos machen

Ob durch eigenes oder fremdes Verschulden, ein Autounfall bedeutet immer Ärger. Besonders unangenehm ist es, wenn der Crash während des Urlaubs und im Ausland passiert.

Wichtig ist in jedem Fall, Ruhe zu bewahren und richtig zu reagieren. Unter Berücksichtigung aller Sicherheitsmaßnahmen ist es ratsam, Fotos für die Unfallanalyse zu machen. 'Unfallfotos helfen Zeit und Geld sparen. Sie sind ein unwiderlegbares Beweismittel, vorausgesetzt, sie sind aussagekräftig', betont ÖAMTC-Jurist Fritz Tippel.

Wenn Sie folgende Punkte beachten, helfen Sie den Juristen bei der Unfallanalyse und kommen rascher zum Schadenersatz:

  • Berücksichtigen Sie, dass auf der fotografierten Unfallstelle zwei Fixpunkte auf der Straße ersichtlich sind, etwa ein Kanaldeckel oder eine Hauseinfahrt. So kann im Nachhinein die Entfernung berechnet werden. Besonders hilfreich ist ein bei den Fahrzeugen aufgelegter Maßstab.
  • Nehmen Sie Übersichtsaufnahmen aus beiden Fahrtrichtungen und aus unterschiedlich erhöhten Positionen auf! Optimal sind Aufnahmen aus einer Entfernung von 50 bis 150 Metern oder mit einem Zoom-Objektiv.
  • Achten Sie darauf, dass die Fotos sowohl Straßenverlauf als auch die erste Sichtmöglichkeit auf den Unfallgegner dokumentieren. Lage und Zustand von Bodenmarkierung und Verkehrszeichen sollten unbedingt erkennbar sein.
  • Fotografieren Sie die Bremsspuren mehrfach und in beiden Richtungen: am Spurenanfang, im Verlauf und am Spurenende. Besonders wichtig ist dabei, dass man den Abstand der Fahrzeuge und der Spuren zum Fahrbahnrand erkennt.
  • Die Situation zum Kollisionszeitpunkt ist wesentlich. Fotografieren Sie nicht nur die verbeulten Fahrzeuge, sondern auch dort, wo es passiert ist. Hinweise dafür sind Scherben oder abgebrochene Fahrzeugteile, die immer in Beziehung auf die Position der Fahrzeuge festgehalten werden müssen.
  • Halten Sie nicht nur die Schäden am eigenen, sondern auch am gegnerischen Fahrzeug fest. Fahrzeugschäden und Kontaktspuren – etwa bei einem Unfall mit einem Fußgänger oder Radfahrer – sollten Sie möglichst gerade von vorne bzw. hinten, senkrecht von der Seite, und unter einem schrägen Winkel fotografieren.
  • Auch bei Unfällen in der Nacht oder bei schlechter Sicht lassen sich aussagekräftige Fotos anfertigen. Dokumentieren Sie, welche Lichtquellen zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet waren. Wenn Sie ohne Blitzlicht fotografieren, stützen Sie sich am Fensterrahmen ab, um das Bild nicht zu verwackeln.
  • Sparen Sie keinesfalls am Filmmaterial! 24 Aufnahmen sind ein Minimum. Auch Videoaufnahmen lassen sich einsetzen.
  • Berücksichtigen Sie, dass auf der fotografierten Unfallstelle zwei Fixpunkte auf der Straße ersichtlich sind, etwa ein Kanaldeckel oder eine Hauseinfahrt. So kann im Nachhinein die Entfernung berechnet werden. Besonders hilfreich ist ein bei den Fahrzeugen aufgelegter Maßstab.
  • Nehmen Sie Übersichtsaufnahmen aus beiden Fahrtrichtungen und aus unterschiedlich erhöhten Positionen auf! Optimal sind Aufnahmen aus einer Entfernung von 50 bis 150 Metern oder mit einem Zoom-Objektiv.
  • Achten Sie darauf, dass die Fotos sowohl Straßenverlauf als auch die erste Sichtmöglichkeit auf den Unfallgegner dokumentieren. Lage und Zustand von Bodenmarkierung und Verkehrszeichen sollten unbedingt erkennbar sein.
  • Fotografieren Sie die Bremsspuren mehrfach und in beiden Richtungen: am Spurenanfang, im Verlauf und am Spurenende. Besonders wichtig ist dabei, dass man den Abstand der Fahrzeuge und der Spuren zum Fahrbahnrand erkennt.
  • Die Situation zum Kollisionszeitpunkt ist wesentlich. Fotografieren Sie nicht nur die verbeulten Fahrzeuge, sondern auch dort, wo es passiert ist. Hinweise dafür sind Scherben oder abgebrochene Fahrzeugteile, die immer in Beziehung auf die Position der Fahrzeuge festgehalten werden müssen.
  • Halten Sie nicht nur die Schäden am eigenen, sondern auch am gegnerischen Fahrzeug fest. Fahrzeugschäden und Kontaktspuren – etwa bei einem Unfall mit einem Fußgänger oder Radfahrer – sollten Sie möglichst gerade von vorne bzw. hinten, senkrecht von der Seite, und unter einem schrägen Winkel fotografieren.
  • Auch bei Unfällen in der Nacht oder bei schlechter Sicht lassen sich aussagekräftige Fotos anfertigen. Dokumentieren Sie, welche Lichtquellen zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet waren. Wenn Sie ohne Blitzlicht fotografieren, stützen Sie sich am Fensterrahmen ab, um das Bild nicht zu verwackeln.
  • Sparen Sie keinesfalls am Filmmaterial! 24 Aufnahmen sind ein Minimum. Auch Videoaufnahmen lassen sich einsetzen.


Zusätzlich zu den Unfallfotos ist es ratsam, eine genaue Skizze anzufertigen. Ideales Hilfsmittel nach einem Unfall im Ausland, aber auch generell, ist der Europäische Unfallbericht.

alx

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