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Produkte  28.02.2024

Fitcamx Dashcam im Test

Sie sei 'die beste Auto-Kamera' heißt es in den vielen Rezensionen, etwas teurer aber in OEM-Qualität und trotz Festeinbau leicht zu montieren. Das haben wir uns angesehen.

Fitcamx liefert Dashcams für eine Vielzahl an Automodellen und Marken und hat sich dabei spezialisiert auf gut und 'nahtlos' verbaubare, also praktisch 'unsichtbare' Kameras, die direkt ins Auto eingebunden werden können. In unserem Test-Kia nutzt man die Abdeckung des aktiven Spiegels in der Mitte der Windschutzscheibe als Lieferant für Strom genauso wie für die Halterung an der Abdeckung, nach dem Einbau sieht das Auto immer noch weitgehend wie original und ohne sichtbare Erweiterungen aus - sehr schön und unauffällig, ganz anders als die verschiedenen Saugnäpfe und andere Montagen samt Kabelsträngen durchs Auto.

Der Hersteller liefert seine Fitcamx-Modelle meist in drei Varianten aus: eine mit HD-Kamera vorne, eine mit 4K-Kamera vorne und eine mit zusätzlicher Rückkamera. Da die Rückkamera mit einem Kabel zur Hauptkamera verbunden werden muss und der Mehrwert überschaubar ist, war das nicht erste Wahl für den Test. Auch 4K ist preislich genauso sinnvoll wie überhaupt 4K heute Standard ist - es wurde also das ca. 200 Euro 'teure' Modell. Der einfache Einbau unterscheidet sich auch vom optionalen 'Parkschaden-Kamera-Modus', den man kaufen kann und der eine Stromversorgung im ausgeschalteten Zustand bringt. Auch auf den haben wir verzichtet, da unpraktisch.

FitcamX Dashcam (Amazon)
FitcamX - verschiedene Modelle

Geliefert wird die Kamera mit 64 oder 128 GB Speicher, was durchgehende Aufzeichnungen bis zu 12 Stunden ergeben sollte, wenn man die Testvideos hochrechnet. Wie üblich wird das älteste Material danach wieder überschrieben, wenn man es nicht auf der Kamera per Knopfdruck schreibschützt. Auch Fotos kann man dort schießen (12k-Auflösung, also ähnlich 4k im Video). Video und Fotos sind nicht die besten bei Dashcams aber guter Durchschnitt oder gar etwas darüber. Vergleichbare Qualitäten bekommt man zwar zum halben Preis, dann aber mit schräger Montage und Stromversorgung - die Mehrkosten sorgen für einen perfekten Einbau. Im Preis dürften auch Express-Versand und Zölle/Steuern enthalten sein, unser Testgerät war aus Asien via Amazon bestellt, aber in wenigen Tagen da - und Zölle sind nicht extra eingehoben worden.

Vorab kam die Frage nach Fotos und einer Seriennummer der Spiegelabdeckung, um sicherstellen zu können, dass die Kamera passen wird. Zu diesem Zeitpunkt hat man noch nicht das Werkzeug, um die Abdeckung abnehmen zu können - mit dem Hinweis hat der Hersteller dann trotzdem gleich gesendet - und gepasst hat es dann ohnehin perfekt. Man nimmt die Abdeckung (die auf vier Clips hängt) mit etwas Druck ab (ein Video des Herstellers zeigt, wie es geht) und ersetzt sie durch eine, die von Fitcamx kommt. Da ist die Kamera bereits integriert, Material und Abdeckung sind dem Original ansonsten so ähnlich, dass man ein Kia-Original vermuten würde. Das Wiederanbringen der Abdeckung ist halbwegs einfach, auch wenn etwas Spielerei zum 'Treffen' der Ankerpunkte nötig ist. Schwieriger gestaltet sich, das Y-Kabel zu verstauen, denn der Stromanschluss muss hinter die Abdeckung und dort sind je nach Zubehör-Sensorik des Wagens auch allerlei andere Elektronik Platz haben.



Das schon beim Anstecken beachten und den vorhandenen Platz zu prüfen, hilft nachher beim Zumachen der Abdeckung. Die sitzt dann eng, das Kabel hat dazu Schaumstoff, um jegliches Klappern zu verhindern, sollte es doch einmal locker in der Abdeckung liegen. Bei uns war es ohnehin fest zwischen den Sensoren, also Klappern nicht zu erwarten.

Ist die Abdeckung dann nach dem Anstecken drauf und die Schutzfolie von der Kamera vorne genommen, nimmt diese bereits beim Starten des Wagens auf (blinkende Mini-Leds). Das ist plug-and-play, einfacher geht es nicht. Der Spiegel und die restliche Elektronik dort funktionieren wie vorher weiter. Mit einer Taste kann man zu gegebener Zeit einen Ausschnitt festhalten (read-only stellen, damit das Video dann nicht überschrieben wird) oder ein Foto schießen, alles Weitere wird dann vom Smartphone per FitcamX-App gemacht.

Dort kann man das Live-Bild anzeigen lassen, was in manchen Kameras des Herstellers aber die Aufnahme pausiert (also in solchen Modellen nicht dauerhaft im Live-Bild bleiben!). Viel wichtiger ist die App aber um die Inhalte auf der SD-Karte speichern zu können: Die Kamera liefert dazu einen Hotspot (WLAN), an den man sich bindet und dann via App die gewünschten Clips und Bilder wählen und laden kann: Sehr praktisch und flink! Nur das WLAN muss man einmal aktivieren (und da das kein Internet hat, bestätigen, dass man es wirklich aktiv halten will, sonst springt das Handy schnell wieder zu anderen Internet-Quellen weiter - insbesondere bei zB. Android Auto im Wagen). Ein paar Einstellungen in der App kann man wählen, wenn man möchte (Audio-Aufnahme beispielsweise), muss man aber nicht. Die Basis-Werte sind bereits in Ordnung für die meisten Nutzer. Wir haben die Verbindung zur Dashcam von Android aus gemacht, laut Beschreibungen soll die iOS-Version aber praktisch ident sein.

Die Videos kann man am Handy (auch in der App) leicht ansehen, sogar zoomen ist im Video gut möglich. Am PC übertragen kann man die Videos auch dort ansehen oder weiter bearbeiten, braucht aber h265/HEVC-Codecs, was nicht überall der Fall ist. Mit installiertem VLC-Player klappt es jedenfalls gut, der Videoplayer sollte ohnehin auf keinem Computer fehlen.

FitcamX Dashcam (Amazon)

Unauffällig ist die Dashcam dann im Betrieb, nicht nur, weil man sie praktisch nicht wahrnimmt, sondern auch, weil sie brav ihren Dienst versieht. Die Ergebnisse sind wie erwartet, der Betrieb lenkt nicht ab und das Produkt wirkt hochwertig und passend zum Auto. Alles so, wie man sich das vorstellt und vom Hersteller des Autos auch nicht anders erwarten würde. Die FitcamX-Zubehör-Produkte kann man also gerne nutzen, der Aufpreis ist es unserer Meinung nach wirklich wert, ein so gut integriertes Produkt zu bekommen.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Dashcam #Kamera #Auto #Test



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