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Marken & Modelle  09.08.2023 (Archiv)

Opel Experimental

Das ist wirklich nicht immer einfach. Stellantis hat in der Mittelklasse viele Pfeile im Köcher, doch nur deren Schaft darf sich ähneln, die Spitze dagegen will im individuellen Stil der jeweiligen Marke gestaltet werden.

Ob Citroën, Peugeot oder DS, ein Opel darf den anderen Konzernmodellen unterm Blech zwar gleichen, äußerlich jedoch muss er sich entscheidend abheben. Wie das gelingen soll, zeigt die aktuelle Studie Opel Experimental, die am 5. September anlässlich der IAA Mobility in München ihre Hüllen fallen lassen wird. Sie zeigt nicht nur die Linien des Grandland-Nachfolgers, auch der Nachfolger des inzwischen eingestellten Spitzenmodells Insignia offenbart in ihr erste Wesenszüge.

Sicher ist, dass der nächsteneue Opel als batterie-elektrisches Auto an den Start geht. Das muss auch so sein, schließlich will die Marke sich vom Verbrennungsmotor in den nächsten fünf Jahren komplett verabschieden. Ob nun endlich auch bei einem europäischen Volumenhersteller die 800-Volt-Technik Einzug hält, wird nicht verraten. Auch über den Luftwiderstandbeiwert gibt es keine Informationen. Immerhin ziehen die Designer alle Register, um dem Fahrtwind möglichst wenig entgegenzusetzen. So fährt am Heck eine spoilerartige Karosserie-Verlängerung aus, wenn das Tempo steigt. Sie verhindert die hemmenden Verwirbelungen hinter Heckklappe und Stoßfänger und senkt so den cw-Wert.Auch die Räder tragen aktiv zur Verbsserung der Aerodynamik bei. Ihre dreieckigen Elemente verändern geschwindigkeitsabhängig ihre Lage und bilden bei hohem Tempo eine eben Fläche, die dem Wind keine Angriffsfläche gibt.



Mit einem speziellen Profil sollen auch die von Goodyear maßgeschneiderten Reifen den Experimental schlank in den Luftstrom stellen. Alles andere als ein Widerstandsbeiwert unter cw 0,2 wäre eine Enttäuschung. Mit gut vier Metern Länge ist die Studie etwa so lang wie ein Opel Astra, der Innenraum jedoch soll die Maße des Insignia bieten. Was bei einem ersten Kennenlernen allerdings nur virtuell mit einer 3-D-Brille zu erkunden und nicht real überprüfbar war. Gut zu erkennen waren dagegen die entspannende Illumination des Innenraums mit elektrochromen Materialien und das neue Head-up-Display, das sogar die Seitenflächen an den Türverkleidungen als Signalgeber nutzt. Hier werden Warnhinweise bei einem im toten Winkel befindlichen Fahrzeugs eingespielt, auch beim Aussteigen wird vor von hinten nahendem Verkehr gewarnt. Um das zu erkennen nutzt der Opel Experimental keine konventionellen Rückspiegel, sondern digitale Kameras an den Flanken. Sie detektieren ebenso wie das nach vorn gerichtete Lidar-System drohende Gefahren und aktivieren die Sicherheitsassistenten.

Für den Raumgewinn im Interieur sorgen die besonders leicht und luftig gestalteten Sitze. Eine Netzstruktur, die sich über einen Aluminiumrahmen spannt, soll dem Körper den nötigen Rückhalt geben und vergrößert die Beinfreiheit der Fondpassagiere maßgeblich. In der Serienversion vermutlich nicht vorhanden sein wird das rechteckige, wegklappende Lenkrad. Zwar verbessert auch dieses das Raumangebot der Studie, setzt aber weitgehend autonomes Fahren auf hohem Niveau voraus. Auffällig an der schlanken Silhouette des Opel Experimental ist die vollkommene Absenz von Zierrat aus Chrom. Stattdessen sorgen Leuchtelemente und kontrastreiche Grafiken für eine spannungsreiche Optik. Beleuchtet ist auch der neu gestaltete Blitz, das Opel-Markenzeichen im vorderen, transparenten Bauteil, das früher einmal Kühlergrill genannt wurde. In Form eines Kompasses wird er von strahlenden Linien eingefasst. In der horizontalen Achse flankieren ihn langgestreckte Scheinwerfer, in der Vertikalen setzt eine illuminierte „Bügelfalte“ in der Mitte der vorderen Haube die Formen fort.

Auch am Heck spielt die Kompass-Grafik eine tragende Rolle, zusammen mit dem integrierten Bremslicht und einer transparenten Glasoptik ist der Opel-Schriftzug, der anstelle des Blitz-Logos am Heck angebracht wird, das zentrale Element. Bereits 1965 hat Opel den Begriff „Experimental“ bei der Präsentation einer visionären Studie genutzt. Damals präsentierten die Rüsselsheimer als erste europäische Marke überhaupt eine Designstudie in der Öffentlichkeit. Der Experimental GT unterschied sich im Wesentlichen nur geringfügig vom 1968 vorgestellten Serienmodell, dem Opel GT. 2018 war es der GTX Experimental, der die Design-Merkmale des Mokka (2020) und des Astra (2022) vorwegnahm. Wir dürfen also auf das Jahr 2025 gespannt sein.

cen/ampnet/mk/red

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#Opel #Stellantis #Zukunft #Concept



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