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Aktuell  25.02.2023 (Archiv)

Sommerreifentest 2023

Noch sieht es nicht nach Sommer aus in Österreich, aber die Saison kommt. Rechtzeitig vor dem Reifenkauf gibt es nun auch die Tests der neuen Reifen für 2023.

Seit 50 Jahren führen der ÖAMTC und seine Partnerclubs Reifentests durch. Anlässlich des runden Jubiläums wurden 50 Reifen der Dimension 205/55 R16 geprüft, die vor allem in der unteren Mittelklasse verbreitet sind. Gleichzeitig wurden die Bewertungskriterien ab jetzt neu aufgestellt. 'Eine neue Zwei-Säulen-Bewertung berücksichtigt den Umweltaspekt stärker – dieser macht nun 30 Prozent der Gesamtwertung aus. Erstmalig finden damit auch Nachhaltigkeitskriterien Einzug in die Standardbewertung des Reifentests. Das wichtigste ist und bleibt aber die Fahrsicherheit, die 70 Prozent der Wertung ausmacht', erklärt ÖAMTC-Reifenexperte Steffan Kerbl. Das Ergebnis: Zehn Reifen schneiden 'gut' ab, 21 'befriedigend', zwölf mit 'genügend' und sieben erhalten ein 'nicht genügend'.



Bei der 'Umweltbilanz' der Reifen finden sich einerseits bekannte Kriterien wie die prognostizierte Laufleistung, der Kraftstoffverbrauch oder auch das Geräusch. 'Neu sind hier Kriterien wie der Abrieb und das Gewicht eines Reifens sowie das Kriterium Nachhaltigkeit. Letzteres befasst sich vor allem mit den Produktionsstätten bzw. den dazugehörigen Zertifikaten, aber auch dem Reifen selbst. Hierbei wird betrachtet, ob es sich um einen Neu- oder runderneuerten Reifen handelt und ob am Reifen Produktionsrückstände vorhanden sind, die auf den ersten Kilometern unkontrolliert und unnötig in die Umwelt gelangen', erläutert Kerbl. Zudem wurde im Rahmen des Tests eine Schadstoffanalyse aller 50 Testprodukte bezüglich Nitrosamine und PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) durchgeführt. Ergebnis: In keinem Reifen wurden Schadstoffe entdeckt.

In der Umweltwertung schneidet der 'Michelin e.Primacy' als einziger 'sehr gut' ab – mit einer voraussichtlichen Reichweite von 71.500 km. Leider bringt das gleichzeitig nur 'genügende' Werte bei der Fahrsicherheit (Nässe) mit sich. Der bessere Allrounder ist hier der 'Primacy 4+', ebenfalls von Michelin. Er schneidet in der Umweltbilanz 'gut' ab – aber gleichzeitig auch bei der Fahrsicherheit. Positiv fallen hier auch der 'Goodyear Efficient Grip Performance 2' und der 'UltraContact' von Continental auf. Der 'DoubleCoin DC99' schneidet in der Umweltbilanz ebenfalls gut ab, aufgrund der schlechten Werte bei der Fahrsicherheit wird es am Ende allerdings ein 'nicht genügend'.





Bei Trockenbremsungen aus 80 km/h bis zum Stillstand lagen zwischen dem besten und dem schlechtesten Reifen bemerkenswerte sieben Meter Unterschied. Dramatischer fielen die Werte bei Nässe aus, erzählt der Reifenexperte des Mobilitätsclubs: 'Zwischen dem besten und schlechtesten Reifen bei Nässe lagen erschreckende 25 Meter Bremsweg. Das bedeutet, wenn das erste Fahrzeug mit den 'Continental PremiumContact 6' zum Stehen kommt, würde ein Fahrzeug dahinter auf den 'DoubleCoin DC99' noch mit rund 52 km/h aufprallen. Das sind Geschwindigkeiten vergleichbar mit einem EuroNCAP-Crashtest. Tendenziell sind viele der schlechtesten Reifen bei Nässe Billigreifen. Hier sollte man im eigenen Interesse nicht sparen.' Die besten Werte in Sachen Fahrsicherheit erzielten der 'Continental PremiumContact 6' und der 'Nokian Tyres Wetproof'. Alle sieben mit 'nicht genügend' bewerteten Reifen fielen aufgrund der Nassbremsung durch.

Steffan Kerbl zieht folgendes Resümee: 'Den perfekten Reifen gibt es nicht – aber viele gute und ‚befriedigende‘. Bei der Auswahl hilft unsere Test-Tabelle: Aufgeschlüsselt nach Fahrsicherheit und Umweltaspekten findet hier jeder etwas. Entscheidend ist das persönliche Fahrprofil. Der Preis sollte im Sinne der Sicherheit zweitrangig sein – ein deutlich kürzerer Bremsweg kann im Ernstfall entscheiden, ob es kracht oder nicht.'



Seit 1973 wurden die Reifentests standardisiert und immer umfangreicher, die Messinstrumente präziser. Nicht zuletzt durch das Feedback dieser beliebten Tests haben auch die Reifenhersteller ihre Produkte über die Jahrzehnte deutlich verbessert. Nicht geändert hat sich der Zugang des ÖAMTC und seiner Partnerclubs, den Konsument:innen damit eine transparente und fundierte Hilfe bei der Kaufentscheidung in der Vielfalt des Reifenmarkts zu bieten. 'Schwarz und rund sind sie alle, rein äußerlich kann man einen guten Reifen nicht von einem schlechten unterscheiden. Da liegt die Verlockung nahe, den billigeren zu nehmen. Nicht immer sind günstige Reifen schlecht und umgekehrt teure Reifen gut – hier können nur objektive Tests Klarheit bringen“, ist der ÖAMTC-Techniker überzeugt.

225/45 R18-Sommerreifen im Test

Gemeinsam mit seinen Testpartnern nahm der ARBÖ heuer zehn Reifen der Dimension für die Mittelklasse genau unter die Lupe. Der Trend zu größeren Reifen hält nach wie vor an. Nicht zuletzt, weil die Autos immer größer und schwerer werden. Selbst bei Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Mittelklasseautos mit Verbrennungsmotor ist die Entwicklung schon seit Jahren zu beobachten. Ein Beispiel: 2003 wog ein Mercedes-Benz C 220 CDI der Baureihe W 203 mit Automatikgetriebe leer noch um 1.445 Kilogramm. Ein aktueller C 220d bringt inzwischen rund 1.755 Kilogramm auf die Waage. Das schreit für viele Autofahrende geradezu nach größeren Reifen.

Grund genug für das Testteam vom ARBÖ und seinen deutschen Testpartnern, dem Auto Club Europa e.V. (ACE) und der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, zehn aktuell erhältliche Premium- und Qualitätsreifen der Dimension 225/45 R18 für die Mittelklasse unter die Lupe zu nehmen. Die Pneus durchliefen auf trockenem Untergrund und nasser Fahrbahn ein umfangreiches Testprozedere. Insgesamt ist die Qualität der heuer getesteten Reifen sehr gut, die meisten werden mit der Höchstnote bewertet. Acht Reifen werden mit der Bewertung „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet, zwei mit „empfehlenswert“.

Als Testsieger geht mit einer Gesamtpunkteanzahl von 149 der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 hervor. Dieser Reifen ist in allen getesteten Kapitel im absoluten Spitzenfeld zu finden und wird nur bei den Tests auf nasser Fahrbahn vom Continental PremiumContact 7 um einen Punkt knapp geschlagen. Im absoluten Spitzenfeld reiht sich im Kapitel „Sicherheit nass“ auch der Micheline Pilot Sport 5 ein, der mit den anderen beiden Spitzenreitern sehr gut mithalten kann und beste Performance abliefert. Unter dem Strich gab es beim Nasstest keine großen Ausreißer, sondern ein insgesamt gutes Gesamtniveau.

Ein enges Ergebnis gab es auch bei den Tests auf trockener Fahrbahn. Sowohl die Bremseigenschaften als auch am Handlingparcour überzeugten alle zehn getesteten Reifen, wobei der Goodyear wieder mit besonders präzisem Lenkverhalten auffiel. Er ist auch der Sieger der Kategorie „trocken“. Knapp dahinter platziert sich der Bridgestone Potenza Sport und der Continental. Aber auch der Pirelli P Zero PZ4 funktioniert sehr gut.

Für den ARBÖ ist das heurige Testergebnis sehr erfreulich, wie Erich Groiss, Technischer Koordinator beim Automobilklub, ausführt: „Einen schlechten Reifen hat der Test nicht ermittelt. So gute Ergebnisse hat es schon lange nicht mehr gegeben. Alle zehn Reifen liefern sehr gute Fahr- und Bremseigenschaften und das sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn.“

Test: ÖAMTC, ARBÖ, Fotos: ampnet/adac

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#Reifen #Sommerreifen #Autoreifen #2023



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