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Test Drive  16.01.2023

Toyota bZ4X AWD im Test

Allrad-Tauglichkeit bei Elektroautos im Winter? Der Test des neuen Toyota soll zeigen, ob der Wagen den Bedingungen gewachsen ist.

Elektroautos sind immer nur die zweitbeste Wahl: Sie sind vergleichsweise teuer, fordern dafür im alltäglichen Gebrauch beständig Kompromisse ein und in puncto Verbrauch und Reichweite brechen sie – insbesondere im Winter – noch dreister als die Verbrenner jede Normangabe. Und selbst der ökologische Effekt ist angesichts der miesen CO2-Produktionsbilanz immer größerer Batterien und des deutschen Strommixes mehr als zweifelhaft. Kann wenigstens der elektrische Allradantrieb überzeugen, der zwangsläufig entsteht, wenn je eine E-Maschine Vorder- und Hinterachse antreibt? Das haben wir mit dem Toyota bZ4X an den verschneiten Hängen des Zillertals ausprobiert.

Den ersten Vollelektriker der Japaner gibt es in zwei Varianten: mit einem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor und Frontantrieb ab 47.490 Euro sowie in einer Allrad-Version, bei der jede Achse von einer E-Maschine mit je 80 kW (109 PS) angetrieben wird. Zusammen entwickeln sie eine Systemleistung von 160 kW (218 PS) und ein maximales Drehmoment von 336 Nm. Diese 3000 Euro teure Option startet allerdings erst in der zweiten Ausstattungsstufe mit Comfort-Paket ab 57.390 Euro. Doch wer in schneereichen Regionen wohnt, gerne mal die Abkürzung über die feuchte Wiese nimmt oder auch nur bei rutschigen Verhältnissen Stabilität und Sicherheitsplus eines Vierradantriebs möchte, wird sie schnell zu schätzen wissen.





Denn entgegen aller Unkenrufe der Anhänger des mechanischen Durchtriebs macht die Elektronik ihre Sache ausgezeichnet. Auf schneebedeckter Fahrbahn sogar besser, wie wir am Beispiel eines Toyota Landcruiser, der unseren Tross als Servicefahrzeug begleitete, erleben durften. Das weltweit bewährte Offroad-Urgestein hatte Mühe, auf den verschneiten Serpentinen Schritt zu halten, weil er auf dem rutschigen Untergrund immer wieder ins Schlingern geriet und die Fahrer das Tempo drosseln mussten. Wohingegen im knapp 2,1 Tonnen schweren bZ4X die Elektronik je nach Bedarf blitzschnell zwischen den Achsen wechselt, um die teils schlüpfrigen Anstiege entspannt und mit sicherem Tritt hochzueilen.

Kommt es richtig dicke, genügt ein Druck auf die X-Mode-Taste, die in zwei Abstufungen die Fahrt durch Dreck, Tiefschnee und Schlamm erlaubt. Das dann allerdings nur bis 20 km/h. Für extrem anspruchsvolle Offroad-Abschnitte kann zudem eine Grip-Control aktiviert werden, die egal ob bergauf oder bergab über Brems- und Schlupfregelung eine niedrige Geschwindigkeit (2-10 km/h), konstant hält und sich der Fahrer nur noch aufs Lenken konzentrieren muss. Darüber hinaus sorgt eine Bergabfahrkontrolle („Downhill Assist Control“) dafür, das der Wagen auch talwärts nicht ins Rutschen kommt.

Doch nicht nur in bergigen Passagen, auch in der winterlichen Ebene vermittelt der Allradantrieb des bZ4X ein sicheres Gefühl. Die Lenkung gibt ein gutes Feedback, das Fahrwerk bügelt selbst Geröllpisten und Schotterstraßen ohne Murren souverän aus. Und auf der Landstraße weiß der 4,69 Meter lange Stromer mit seinem stabilen Geradeauslauf sowie dem elektrotypischen Punch zu überzeugen. Im Verbund mit dem tiefen Schwerpunkt, der hohen Karosseriesteifigkeit und dem kleinen Lenkrad kommt beim Durchfahren von Kurven sogar durchaus Fahrspaß auf.

Größtes Manko der Allradantriebs ist hingegen die Reichweite. Mit dem 71,4 kWh großen Akku muss nach Toyotas Angaben die AWD-Version schon nach 415 Kilometern wieder an den Stecker, wohingegen die Frontantriebsvariante noch 100 Kilometer weiter fahren könnte. Wohlgemerkt, unter Idealbedingungen, mit den kleinsten Rädern und bei sommerlichen Temperaturen. In der von uns durch die bayerisch-österreichische Alpenregion gefahrenen Version mit 20-Zöllern war schon nach knapp 300 Kilometern Schluss. Da waren sie wieder: die Kompromisse und Normbrüche.

ampnet/red/Frank Wald

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#Offroad #Allrad #Toyota #Elektroauto



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