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Aktuell  21.02.2022

Sommerreifentest 2022

Der ÖAMTC und seine Partnerclubs haben insgesamt 34 Sommerreifen-Modelle in zwei Dimensionen (185/65 R15 und 215/60 R16) hinsichtlich ihrer Fahr- und Sicherheitseigenschaften sowie unter Komfort-, Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekten geprüft.

'Wir haben heuer eine breite Auswahl guter Sommerreifen – elf 'sehr empfehlenswert', 22 'empfehlenswert' und nur ein 'bedingt empfehlenswert'', lautet das Testfazit von ÖAMTC-Reifenexperte Steffan Kerbl. Die 16 Reifen der Dimension 185/65 R15 sind überwiegend bei Kleinwagen im Einsatz. 'Einen bemerkenswerten Spagat schafft der 'Goodyear EfficientGrip Performance 2': Er erreicht sowohl gute Werte im Trockenen als auch im Nassen und erzielt trotzdem einen Bestwert beim Verschleiß', zeigt sich Steffan Kerbl beeindruckt. 'Bisher galt: Für gute Fahr- und Bremseigenschaften musste die Gummimischung eher weich sein und das bewirkte in der Regel schlechtere Verschleißeigenschaften und umgekehrt.' So erzielen beispielsweise der 'Continental EcoContact 6' und der 'Fulda EcoControl HP 2' sehr gute Verschleißwerte, die aber mit mittelmäßigen Noten bei Nässe einhergehen. Dafür punktet der Continental mit einem Bestwert beim Kraftstoffverbrauch, beide sind 'empfehlenswert'. 'Sehr empfehlenswert' sind in dieser Dimension neben dem Goodyear auch der 'Bridgestone Turanza T005', der 'Michelin Primacy 4', der 'Pirelli Cinturato P1 Verde', der 'Dunlop Sport BluResponse' sowie der 'Giti GitiSynergy H2'.

Die Reifen-Dimension 215/60 R16 wird häufig in der Kompakt- und Mittelklasse verbaut und ist auch eine beliebte Größe bei Kompakt-SUV. Gute Allrounder und damit 'sehr empfehlenswert' sind neben dem 'Michelin Primacy 4' der 'Continental Premium Contact 6', der 'Bridgestone Turanza T005', der 'Dunlop Sport BluResponse' sowie der 'Toyo Tires Proxes comfort'. Sehr gute Einzelwerte beim Verschleiß zeigten außerdem der 'Debica Presto HP2', der 'Hankook Ventus Prime 3 K125', der 'Kumho Ecowing ES31' und der 'Sava Intensa hp 2' – allerdings jeweils mit dem Nachteil eines mittelmäßigen Nässeverhaltens. 'Ein Reifen schnitt im Test nur 'bedingt empfehlenswerten' ab – der 'Kormoran Road Performance'. Zwar zeigte dieser einen Bestwert in Sachen Kraftstoffverbrauch, aber dafür deutliche Schwächen bei den Fahreigenschaften, insbesondere auf nassem Untergrund', weiß der ÖAMTC-Techniker über den Ausreißer nach unten.

Fällt ein Winterreifen unter die gesetzlich vorgeschriebene Reifenprofiltiefe von 4 mm, kann man ihn weiterhin als 'Sommerreifen' einsetzen (Mindestprofiltiefe dann: 1,6 mm). Aber ist das empfehlenswert? Der Techniker des Mobilitätsclubs dazu: 'Wenn ein Reifen noch 3-4 mm Profiltiefe hat, keine Risse aufweist und nicht 'steinhart' ist, wäre es eine Verschwendung, ihn sofort zu entsorgen. Wer sich auf die eingeschränkten Fahreigenschaften einstellen kann, kann so einen Reifen ruhig noch bis ins Frühjahr hinein weiterfahren und erst wechseln, bevor es richtig warm wird. Dann entgeht man auch dem üblichen Reifenwechsel-Ansturm im Frühling', meint Kerbl. 'Mit zunehmend sommerlichen Temperaturen nehmen die Nachteile des Winterreifens zu, Fahrverhalten und Bremswerte sind dann deutlich schlechter als beim Sommerreifen'. Die gesetzliche situative Winterausrüstungspflicht endet am 15. April, eine Pflicht für Sommerreifen gibt es nicht.

Noch ein Reifentest für den Sommer

In der Klasse von VW Polo und Co. wird prinzipiell stärker auf den Preis geschaut. Das gilt auch beim Reifenkauf. Die Gesellschaft für Technische Überachung (GTÜ) hat sich daher gemeinsam mit Auto Club Europa (ACE) und dem Auto-, Motor- und Radfahrerbunds Österreich (ARBÖ) einige günstige Reifen in der gängigen Kleinwagendimension 195/55 R16 einmal näher angeschaut. Durchgefallen ist dabei keiner.

Gestetet wurden sechs gängige Markenreifen im günstigeren Preissegment, die alle bis zu einer Fahrzeughöchstgeschwindigkeit von 210 km/h zugelassen sind, und zwei No-Name-Pneus aus dem Internet. Mit „sehr empfehlenwert“ schnitt der Kleber Dynaxer HP4 am besten ab. Aber auch der Falken Ziex ZE310 Eco Run, Fulda Eco Control HP2, Matador MP47 Hectorra 3 und Uniroyal Rainsport 5 sowie der online bestellte Milestone Green Sport sind „empfehlenswert“. Letzterer überraschte die Tester mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Schlusslichter mit dem Urteil „bedingt empfehlenswert“ sind der Barum Bravuris 5HM und der Tristar Eco Power 4 aus dem Internet.

Wichtigstes Prüfkriterium im Test ist das Fahr- und Bremsverhalten auf regennassem Untergrund gewesen. Beim scharfen Bremsen aus 80 km/h liegen alle Reifen nah beieinander und zeigen fast alle durchschnittliche bis gute Leistungen. Der Testsieger Kleber kam auf einen Bremsweg von 31,4 Metern. Die beiden Schlusslichter sind der Barum mit 36,4 Metern und der Tristar mit 37,4 Metern, das ist „gerade noch ausreichend“.

Im Handling auf trockener Fahrbahn gab es keine großen Ausreißer. Kleber und Uniroyal haben hier die Nase vorn und zeigen in Kurven ein nur leichtes Untersteuern, was jedoch leicht korrigierbar ist. Bei abrupter Gaswegnahme in Kurven zeigen beide Reifen nahezu kein Übersteuern – das Heck bricht nicht aus. Das Ansprechverhalten bei beiden ist gut und ermöglicht ein exaktes Einlenken. Beim Herausbeschleunigen aus der Kurve zeigt das Duo eine gute Traktion, ein Durchdrehen der Räder bleibt aus. Nur geringfügig schlechter fällt das restliche Testfeld aus. Generell sind alle Reifen unter normalen Bedingungen gut fahrbar. Besonders der Falken und der Fulda bieten ein gutes Ansprechverhalten und eine gute Präzision. Unterschiede gibt es am ehesten bei spontaner Gaswegnahme. Hier reagieren Barum, Falken, Matador, Milestone und Tristar mit etwas Übersteuern, das Heck drängt leicht nach außen, und das ESP ist zwecks Fahrzeugstabilisierung gefordert.

Auch beim Thema Aquaplaning erwiesen sich alle acht Testkandidaten als tauglich. Beim Längsaquaplaning hat der Falken mit 17 Punkten den größten Vorsprung. Überraschend: Der Milestone schafft hier mit 16 die zweithöchste Punktzahl. Schlusslicht ist der Tristar, der zweite online bestellte Reifen, jedoch immerhin noch mit passablen 14 Punkten. Große Überraschung beim Queraquaplaning: Hier dominiert der Milestone das Testfeld mit neun Punkten.

Der Rollwiderstand fällt fast bei allen Testreifen gut aus. Nur der Falken schneidet hier nicht so gut ab, bleibt aber im grünen Bereich. Das Vorbeifahrgeräusch ist eher durchwachsen, der Kleber ist hier noch der leiseste von allen.

Werden Reifen online gekauft, empfiehlt die GTÜ zumindest die Montage durch einen Experten. Beim Kauf im Fachhandel oder Werkstatt ist man zudem auch aus einem anderen Grund eher auf der sichereren Seite: Dort können Fragen schnell geklärt werden. Das ist online eher schwierig. Vor allem was die Lagerung betrifft, kann ein Online-Kauf heikel sein. Denn selbst wenn ein Reifen fabrikneu ist, kann er schon drei Jahre im Regal liegen. Bei falscher Lagerung birgt das die Gefahr möglicher Schäden, warnt die GTÜ.

Mehr Ganzjahresreifen statt Reifenwechsel

Rund 48,4 Millionen Reifen wurden im vergangenen Jahr im Reifenersatzgeschäft in Deutschland verkauft, das sind rund eine Million bzw. zwei Prozent mehr mehr als im Vorjahr mit seinem elfprozentigen Rückgang. Rund neun Zehntel des Absatzes macht die so genannten Consumer-Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aus. Lkw-Reifen liegen mit rund 5,7 (Vj.: knapp 5,6) Prozent Marktanteil auf Platz zwei. Die resttlichen rund vier Prozent entfallen auf die „Nischensegmente“ Motorrad-, Farm- (Landwirtschafts- und Forstfahrzeuge) und EM-Reifen (Baumaschinen).

Verkaufsgewinner waren erneut die Ganzjahresreifen, von denen knapp 10,8 Millionen Stück abgesetzt wurden. Das waren 11,5 Prozent mehr als 2020 und entspricht einem Marktanteil von rund 27 Prozent. Der Zuwachs ging hauptsächlich zu Lasten von Winterreifen, deren Nachfrage um 5,1 Prozent auf 16,3 Millionen Stück zurückging, während Sommerreifen für Pkw und Allradfahrzeuge um 1,8 Prozent auf 12,7 Millionen Stück stiegen.

Trotz des leichten Mengenzuwachses im Vergleich zum Vorjahr blieb der Absatz von Pkw- und 4x4-Reifen rund 11 Prozent hinter dem Ergebnis von 2019 zurück. Vor allem ein starker Rückgang im Pkw-Flottenbereich, die weiter gesunkene durchschnittliche Jahresfahrleistung und deutlich geringere Pkw-Neuzulassungen, die durch die Chipkrise bedingt waren und zu entsprechend geringeren Absätzen von Winter-Zweitradsätzen führten, verhinderten eine stärkere Erholung des Pkw-Reifenmarktes, teilte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) mit.

Der Absatz von Reifen für leichte Nutzfahrzeuge stieg um 12,6 Prozent auf 3,84 Millionen. Sie profitierten laut BVR von erneuten Zuwächsen im Online-Versandhandel sowie von der hohen Nachfrage nach Handwerksleistungen. Auch hier griffen die Kunden vermehrt zu Ganzjahresreifen. Mit einem Absatzplus von 21,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr machen sie inzwischen einen Anteil von knapp 38 Prozent am Mengenabsatz von Leicht-Lkw-Reifen aus. Aber auch der Absatz von Winterreifen wuchs um 9,8 Prozent, während Sommerreifen um vier Prozent zulegten.

öeamtc/arbö/ampnet/red

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