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Marken & Modelle  07.11.2021 (Archiv)

e-Opel

Das erste SUM am Markt und mehr elektrisierende Momente gibt es derzeit bei Opel zu bestaunen. Die Zukunft sieht auch die französische Dependence in Deutschland im Stromer.

Aus Citroën AMI wird Opel Rocks-e. Bei Opel kann ab sofort das Elektro-Leichtkraftfahrzeug Rocks-e bestellt werden. Der Zweisitzer hat eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und kann daher nach der kürzlichen Reform auch von 15-Jährigen mit dem Führerschein AM gefahren werden. Der Elektromotor leistet bis zu sechs kW (8 PS). Das 2,41 Meter kurze und 471 Kilogramm leichte Auto wird zu Preisen ab 7990 Euro angeboten. Versprochen werden Reichweiten von rund 75 Kilometern.



Die 5,5 kWh-Batterie des Opel Rocks-e kann in rund dreieinhalb Stunden zu 100 Prozent über eine gewöhnliche Haushaltssteckdose wieder aufgeladen werden. Das drei Meter lange Ladekabel wird einfach aus der Beifahrertür gezogen. Zum Stromtanken an einer öffentlichen Ladesäule bietet Opel einen Adapter an.

Der Innenraum wirkt wie eine Hartplastik-Gußform, in dem zwei Personen aber dank 1,52 Meter Höhe erstaunlich geräumig, wenn auch nur auf schmalen Polstern sitzen können. Der Fahrersitz lässt sich längs verschieben, der Beifahrersitz ist fest installiert, bietet dafür 63 Liter Stauraum im Fußraum, in den bequem eine Wasserkiste oder ein Bordtrolley passt. Dazu gibt es ein Ablagebord in Lego-Optik mit Cupholder vor der weit vorn platzierten Frontscheibe und eine Befestigung fürs Smartphone, das dann als Hauptbildschirm für Navigation und Infotainment dient. Das Cockpit selbst besteht aus einer digitalen Instrumentenanzeige und einem großen, unten abgeflachten Lenkrad, das ebenso Opels Vizor-Design trägt.

Abhängig von der Ausstattung, von denen Opel neben der Einstiegsvariante die Versionen Klub und Tekno anbietet, trägt der Rocks-e unterschiedliche Lackierungen mit farblich abgesetzten Akzenten außen wie innen. Das Panoramadach ist dagegen immer Serie und schafft zusammen mit den großen Glasflächen – sie machen 50 Prozent der gesamten Karosserieoberfläche aus – ein großzügiges Raumgefühl und einen guten Rundumblick. An den Seitenscheiben erkennt man die Herkunft: Wie bei der „Ente“ werden die mittig nach oben geklappt.

Auch den Antrieb übernimmt der Rocks-e natürlich vom französischen Freund. Gestartet wird er wie dieser mit einem Druck auf die D(rive)-Taste links neben der Sitzwange. Auch die Tasten für Leerlauf (N) und Rückwärtsgang (R) befinden sich dort. Die maximal 6 kW (8 PS) starke E-Maschine macht den Kunststoffwürfel bis zu 45 km/h schnell, was beides vom Gesetzgeber für Leichtkraftfahrzeuge so vorgeschrieben ist. Die 5,5 kWh-Batterie soll für 75 Kilometer WLTP-Reichweite sorgen, was nicht zuletzt angesichts des geringen Fahrzeuggewichts von 471 Kilogramm durchaus realistisch sein dürfte. Aufgeladen ist der Wagen in dreieinhalb Stunden an jeder gewöhnlichen Haushaltssteckdose. Das drei Meter lange Kabel dafür ist fest in der Beifahrertür untergebracht, optional legt Opel aber auch einen Adapter für öffentliche Ladesäulen bei.

Entgegen seiner französischen Gene sieht Opel den Rocks-e in der Tradition der eigenen Kleinstwagenkonzepte bis drei Meter Außenlänge, angefangen mit dem zweisitzigen Opel Maxx Concept von 1995 über den 2+2-Sitzer Trixx Concept von 2004 bis zum Rak-e Concept von 2011, wo die beiden Insassen hintereinander platziert waren. Allen gemein ist, dass keiner von ihnen den Sprung von den Showbühnen der Automessen auf die Straße geschafft haben. Das sollte dem Rocks-e mit französischer Geburtshilfe nun gelingen.

Opel Combo-e

Auch im Minivan-Segment nimmt die Elektromobilität Fahrt auf. Als letzten Vertreter in der Reihe der leichten Nutzfahrzeuge setzt Opel den Combo unter Strom. Nach dem Transporter Movano und dem kleineren Bus Vivaro bekommt der mit Schiebetüren ausgerüstete und in zwei Längen angebotene Combo-e jenen elektrischen Antriebsstrang, der auch beim Corsa-e und dem Mokka-e für Vortrieb sorgt. Als Combo-e Life wendet er sich an Familien und Freizeitsportler mit Bedarf an Transportvolumen, als Combo-e Cargo an Handwerker und Express-Spediteure. Das Grundmodell der Personenwagen-Version kann als Fünf- oder Siebensitzer bestellt werden.

Der Combo bietet Platz. Viel Platz. Auf 4,4 Meter Länge gibt es für alle Mitfahrer Komfortmaße, an Gepäck schafft der Opel wenigstens 597 Liter, nach dem Umklappen der hinteren Bank und dachhoher Beladung sogar 2126 Liter Gepäck weg. Noch geräumiger ist die 4,75 Meter lange XL-Version, die bei verlängertem Radstand ein Transportvolumen von 850 bis 2693 Liter bietet. Bei ihr kann es dann schon mal knapp mit der Zuladung werden, sie darf nur 582 Kilogramm an Bord hieven. Beim kurzen Combo Life sind es dagegen 626 Kilogramm, die eingepackt werden dürfen. Erfreulich an den E-Varianten ist, dass sie trotz Batteriepaket mit 50 kWh Kapazität beim Ladevolumen den herkömmlich angetriebenen Combo ebenbürtig sind. Und sogar eine Anhängekupplung ist erlaubt. Zwar sind es nur 750 Kilogramm, die gezogen werden dürfen. Für eine leichte Jolle oder den Motorradanhänger reicht das aber allemal.

100 kW (136 PS) leistet der vorne eingebaute Elektromotor, sein Spitzendrehmoment von 260 Newtonmeter liegt aus dem Stand heraus an, was zumindest dem unbeladenen Minivan erstaunliche Agilität verleiht. Besonders bei der Einstellung Sport mit dem Fahrmodusschalter kommt er unverzüglich zur Sache und stellt beim Anfahren die Traktionskontrolle gerade bei Nässe vor anspruchsvolle Aufgaben. Allerdings erschöpft sich die ausgelassene Munterkeit bei etwa 80 km/h und es dauert dann auch eine Weile, bis 100 km/h aus dem Stand heraus erreicht werden, 11,7 Sekunden vergehen bei dieser Übung. 135 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft der Stromer, dann wird jeder weitere Tempogewinn aus Gründen der Sparsamkeit unterbunden.

Als Reichweite gibt Opel 280 Kilometer an, was sich im städtischen Kurzstreckenverkehr als durchaus realistisch erweist. Besonders durch die hohen Rekuperationskräfte, die nach dem Einlegen der Fahrstufe B wirksam wird, holt sich der Combo-e verbrauchte Energie sofort zurück. Schneller als die tatsächlich zurückgelegte Strecke sinkt die Anzeige naturgemäß bei flotten Autobahnetappen. Wer gelegentlich auch längere Strecken fährt, sollte spätestens alle 200 Kilometer einen Ladepunkt am Wegesrand ausgesucht haben. Eine 100 kW-Gleichstrom-Station bringt die Batterie in 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität, nach 70 Minuten ist sie voll. An der heimischen Wallbox vergehen dafür fünf Stunden, 15 sind es an Haushaltssteckdose mit 230 Volt Wechselstrom. 340 Kilogramm wiegt der Akku, ein Gewicht, das der Combo-e ständig mitschleppt, egal wie weit er fahren muss.

Der Combo-e Cargo rollt mit nahezu identischen Daten zu den gewerblichen Nutzern, bis zu 4,4 Kubikmeter Laderaum stellt er bereit, zwei Europaletten kann er laden. Die dürfen zusammen maximal 800 Kilogramm wiegen und können dank der optionalen Flügeltüren am Heck per Gabelstapler an Bord geschafft werden. Praktisch beim elektrischen Cargo-Combo ist die handwerkergerechte Leiterklappe, die sich am Ende des Dachs über die gesamte Breite aufklappen lässt und so den einfach und sicheren Transport von Arbeitsgerät wie Gerüst oder Leiter ermöglicht. Bei der Markteinführung lässt Opel dem Combo e-Cargo den Vortritt, er kommt noch vor Ende des Jahres auf die Straßen. Der Combo-e Life steht nach dem Jahreswechsel bei den Händlern.



Die Form folgt der Funktion, das gilt besonders in dieser Fahrzeugklasse. Trotz aller Schminkversuche mit Metalliclack, Leichtmetallrädern und anderen Accessoires ruckelt der 2018 eingeführte Combo (wie seine baugleichen Stellantis-Kumpane Citroën Berlingo und Peugeot Partner) auch als Minivan in der Gewerbeecke herum. Gerade mit seinem Kussmund-Kühlergrill wirkt er verglichen mit dem neuen Astra oder dem Mokka eher verspielt und niedlich. Das aber wird den Handwerker nicht stören und vom Familienoberhaupt gewiss billigend in Kauf genommen.

ampnet/red

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#Opel #Elektroauto



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