Auto.At   10.4.2021 17:25    |    Benutzerkonto
contator.net » Auto » Auto.At » Magazin » Auto-News  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Endlich: Elektro-Kombi von MGVideo im Artikel!
Audi q4 eTron - der bessere ID 4?Video im Artikel!
Hyundai BayonVideo im Artikel!
Mercedes C-Klasse 2021Video im Artikel!
Ford Vans als sportliche VollhybrideVideo im Artikel!
Tesla Facelift mit 1000 PS
VW ID.6Video im Artikel!
DS 4 2021Video im Artikel!
Alle neuen Autos 2021
Neuerungen für Autofahrer 2021
mehr...








GTI Clubsport 2021


Aktuelle Highlights

Audi Q4 eTron



Querverweise
Gebrauchtwagen Wert

 
Auto.At Auto-News
Marken & Modelle  30.11.2020

Fiat 500e im Test

Der Kleine kommt als erster ans Kabel. Der ewige Fiat 500 rollt in der nun dritten Modellgeneration ausschließlich elektrisch über die Straßen und wurde für seinen neuen Auftritt von der Kreativabteilung in Turin dezent überarbeitet.

Zwar hat der Stadtwagen in allen Bereichen zugelegt und steht nun deutlich selbstbewusster auf seinen neugestalteten 16 -Zollrädern als die Version mit Verbrennungsmotor (die weiter angeboten wird), hat aber seinen Charakter behalten.

Neben dem Elektroantrieb spendierten die Verantwortlichen der Baureihe auch noch eine neben dem Cabriolet dritte Variante mit einer dritten Tür, um so die Rückbank leichter erreichbar zu machen. Mit der Elektrifizierung kehrt der 500 gleichzeitig in seine Heimat zurück. Im Fiat-Stammwerk Mirafiori sollen pro Jahr 80.000 Einheiten des 500e entstehen. Die Verbrenner-Varianten werden unverändert in Polen produziert.





Von den großzügigeren Abmessungen der neuen für den 500e entwickelten Plattform profitiert vor allem die erste Reihe. Von der leicht erhöhten Sitzposition aus blickt der Fahrer auf das aufgeräumte Rundinstrument und den Bildschirm, der dort platziert wurde, wo beim Ur-500 der Rückspiegel je nach Drehzahl vibrierte. Die Materialien machen einen wertigen Eindruck und bei vielen Elementen nimmt die Elektroversion des Stadtflitzers Anleihen bei höheren Segmenten. Das beginnt bereits bei den elektrischen Türgriffen und endet im vollkommen neu gestalteten Innenraum. Außerdem besitzt der elektrische 500 zusätzliche Staufächer und Ablagemöglichkeiten.

Für den Aufbruch in die elektrische Epoche kommt der Kleine mit zwei Antriebsversionen auf den Markt. Als Basis ist ein 95 PS (70 kWh) starker Elektromotor mit einer 23,8 kWh starken Batterie gekoppelt, was sich in eine überschaubare Reichweite von rund 180 Kilometer übersetzt. Verlockend an diesem Angebot ist der Preis von 23.560 Euro, der sich nach Abzug der staatlichen Förderung von 9480 Euro fast auf dem Niveau des vergleichbaren Verbrenner-Modells einpendelt. So ausgerüstet, ist der 500e vor allem ein Zweitwagen für die Stadt.



Für Zeitgenossen mit einem größeren Aktionsradius haben die Italiener eine stärkere Variante mit 118 PS (87 kW) entwickelt, die den Kleinen dank einer 42 kWh starken Batterie maximal 320 Kilometer weit bringt. Beide Antriebe besitzen zudem eine Schnellladefunktion, so dass sich der Aufenthalt an der Ladesäule deutlich verkürzt und 80 Prozent der Batteriekapazität in 35 Minuten erreicht ist. An der Haushaltssteckdose vergehen bis zu 15 Stunden, und die Wallbox mit elf kW lädt innerhalb von rund vier Stunden.

Nach dem Start kommt der 500e schnell in Fahrt, beschleunigt von 0 auf 50 km/h in drei Sekunden und zeigt so beim Ampelstart manchem größeren Konkurrenten die Rücklichter. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Fiat 150 km/h an. Dem Fahrer stehen drei Fahreinstellungen zur Verfügung, wobei „Normal“ dem Fahrtstil der Modelle mit Verbrennungsmotor entspricht, was sich allerdings am Ende negativ auf die Reichweite auswirkt, weil die Energierückgewinnung beim Verzögern weniger stark ausgeprägt ist.

Empfehlenswerter ist die Einstellung „Range“, bei der die Rekuperation deutlich stärker ausgeprägt ist und der 500e praktisch mit einem Pedal dirigiert werden kann. Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig und häufig steht der Fiat weit vor der roten Ampel, doch nach einigen Kilometern hat auch der unerfahrene Pilot diese Einstellung schnell im Griff. Wenn plötzlich die Reichweitenangst eintritt, weil die nächste Ladesäule weit entfernt ist, hilft die Einstellung „Sherpa“. Dabei wird die Reichweite optimiert, indem Stromverbraucher wie die Sitzheizung ausgestellt werden und die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt wird.

Das Fahrverhalten hat der elektrische 500 von seinen Verbrennerkollegen übernommen. Das Fahrwerk ist durchaus in Richtung Komfort ausgelegt und meldet Unebenheiten eher dezent in den Innenraum. Die Lenkung ist allerdings wie beim klassischen 500 eine Spur zu leichtgängig und könnte präziser sein. Offensichtlich haben die Fiat-Entwickler nicht an Dämmmaterial gespart, denn erst jenseits der 120-km/h-Marke machen sich die Fahrgeräusche deutlicher bemerkbar.

Der 500e ist vor allem in der Stadt zu Hause. Hier kann er seine Stärken ausspielen. Auf der Autobahn muss der Elektroantrieb der Physik Tribut zollen, und der Fahrer sieht die Reichweite schnell schwinden. Doch Touren auf Landstraßen haben auch ihren Reiz. Als Verbrauch verspricht Fiat 14,9 kWh für 100 Kilometer. Nach einer ersten Ausfahrt rund um Frankfurt einschließlich einiger Autobahnkilometer meldete die Verbrauchsanzeige 16,2 kWh.

Bei den Assistenzsystemen griffen die Fiat-Entwickler tief in die Konzernschubladen und spendierten dem 500e unter anderem eine Verkehrszeichenerkennung, autonome Notbremsung mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Totwinkelassistent und eine Rückfahrkamera. Außerdem kann der kleine 500e als erster Vertreter seiner Klasse autonom nach Level 2 über den Asphalt rollen. Der „Fiat Co-Driver“ erkennt bei eingeschaltetem Abstandsregeltempomat Geschwindigkeitsbegrenzungen und stoppt wenn notwendig. Außerdem hält er den Kleinen in der Mitte der Fahrspur.

ampnet/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Fiat #Elektroauto #Kleinwagen



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Fiat 500L Cross im Test
Van oder SUV? Auf jeden Fall Crossover und das in einer modernen Art, die gefällt....

Fiat 500L im Test
Der neue Mini-Van aus Italien ist zwar weniger ein aufgeblasener 500er, sondern eher ein in die Länge ges...

Fiat 500L und Abarth
Auf dem Genfer Automobilsalon feiert die jüngste Ergänzung der erfolgreichen Fiat-500-Baureihe, der neue ...

Fiat 500 als Viertürer
Nach Informationen von Automotive News-TV wird FIAT eine viertürige Version des Fiat 500 für den amerikan...

Fiat 500C Cabriolet präsentiert
Am Samstag, den 12. September 2009, waren mehr als 500 Gäste bei der Österreichpremiere des neuen Fiat 50...

Fiat 500: Details und Fotos
1957 zog der erste Fiat 500 aus, um die Herzen einer ganzen Generation zu erobern. Exakt 50 Jahre später ...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Marken & Modelle | Archiv

 

Marken im AutoGuide:
  Mehr zu Fiat...

 

 


Technik für Konferenzen


Jaguar Continuation


Mercedes EQA 2021


VW Golf R 8


Hyundai Tucson neu


WC-Papier-Rechner


Tier-Kalender-Gewinnspiel

Aktuell aus den Magazinen:
 3,6 Mio. Euro für 6 Richtige Lotto 6 aus 45 liefert wieder Jackpot-Reihe
 2,5 Mio. Euro im Jackpot Doppeljackpot noch vor dem Lockdown
 Neue Strafen auf Österreichs Straßen Straßenverkehrsordnung 2021 wird strenger
 Nächster Doppeljackpot! Der März beginnt mit Lotto-Millionen.
 Bild und Ton für Konferenzen Webinare und Events mit Profi-Technik machen

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2021    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple