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Marken & Modelle  23.10.2019 (Archiv)

Renault Captur im Test

Der kompakte Crossover Renault Captur steht seit Juni 2013 in den Schaufenstern der Händler. Nun kommt die zweite Version auf den Markt.

Nach einer gemäßigten Verjüngungskur vor zwei Jahren stellt der französische Automobilkonzern mit Sitz in Boulogne-Billancourt südwestlich von Paris nun die zweite Generation seines meistverkauften Modells mit umfangreichen Neuerungen vor. Sie wird ab Mitte Januar zu haben sein.

Zufriedenes Lächeln und Feierlaune hier, pessimistische Prognosen und Missstimmung da. Gegensätzlicher hätte sich die Stimmung der französischen Renault-Oberen am 17. Oktober kaum beschreiben lassen. Während im spätsommerlichen Griechenland das für den Captur zuständige Produktmanagement die jüngste Auflage seines Urban-SUVs deutschen Journalisten vorführte, musste der französische Autobauer in der Heimat gesetzlichen Börsenvorschriften genügen und seine Aktionäre vor einem in Aussicht stehenden deutlichen Rückgang von Umsatz und Profit warnen.



Erst eine Woche zuvor hatte Renault seinem Generaldirektor Thierry Bolloré von jetzt auf gleich den Stuhl vor die Tür gestellt. War der noch von einem spürbaren Umsatzanstieg für dieses Jahr ausgegangen, hieß es jetzt, die Erlöse würden 2019 voraussichtlich um drei bis vier Prozent sinken Die Börse reagierte so geschockt, dass nicht nur die Wertpapiere des französischen Konzerns 14 Prozent an Wert verloren und auf den größten Tagesverlust seit elf Jahren zusteuerten. Auch die Anteile anderer Autobauer gaben deutlich nach. Der Index für die Aktien der gesamten europäischen Autobranche büßte 2,7 Prozent ein.

Davon war in Athen natürlich nicht die Rede. Denn käme es bei Renault ausschließlich auf den Captur an, wären Unkenrufe fehl am Platz. Rund 1,5 Millionen Exemplare von ihm konnte der Konzern seit 2013 weltweit absetzen, lediglich Nordamerika mit den USA und Kanada ist für das Fahrzeug ein weißer Fleck. Und auch die neue Generation hat, was ihre Vorgängerin hatte: erhebliches Eroberungspotenzial.

Das macht sich als erstes durch das Design bemerkbar, das jetzt noch SUV-typischer geworden ist. Die enge Verwandtschaft mit dem Vorläufer ist deutlich erhalten geblieben, doch ist das Auto in der Länge um elf und im Radstand um zwei Zentimeter gewachsen. Die hohe Gürtellinie soll zusammen mit einer stark geneigten Windschutzscheibe und einem Dachspoiler am Heck Dynamik bereits im Stand verbreiten. An Front- und Heckpartie wiederholen als symbolisierte Anfangsbuchstaben des Namens in Fahrtrichtung gesehen rechts in Normal- und links in Spiegelschrift Scheinwerfer und Rückleuchten in LED-Technik.

Im Innenraum herrscht nun dank der gewachsenen Maße mehr Platz, und auch der Kofferraum bietet ein ansehnliches Volumen. Fahrerin oder Fahrer blicken auf digitalisierte Instrumente und erreichen wichtige Bedienelemente auf der ihnen leicht zugeneigten Mittelkonsole. In der Mitte des Cockpits befindet sich ein sieben Zoll großer Bildschirm für Navigation und Infotainment, den es auf Wunsch auch in 9,3-Zoll-Größe gibt. Dieser Flachbild-Fernseher sei eines der größten Displays im Segment, versichert Renault.



Die Motorisierung übernehmen entweder ein Dreizylinder Benziner mit 999 ccm Hubraum und 101 PS (74 kW), ein 131 PS (96 kW) starker und 1333 ccm großer Vierzylinder Benziner, den es auch im Spitzenmodell mit 154 PS (113 kW) gibt. Außerdem steht ein 116 PS (85 kW) starker Diesel mit 1461 ccm Hubraum zur Verfügung. Alle verteilen ihre Kraft auf die Vorderräder. Der Dreizylinder ist mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe, die 131-PS- und die Diesel-Version entweder mit einem Sechs-Gang-Schalt- oder einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe zu haben. In der Exklusiv-Variante 'Intens' gehört die Automatik zur Serie.

Unterwegs auf griechischen Landstraßen beweist der Captur, dass typisch französische Fahrkultur in seinen Genen erhalten geblieben ist. Schlaglöcher und Unebenheiten der Fahrbahn müssen ihre Existenz schon dem Zorn der Götter zu verdanken haben, wenn sie ernsthaft die Hinterteile der Passagiere belästigen. Fahrwerk und Federung lassen so etwas ungern zu, obwohl sie relativ straff abgestimmt sind. Allerdings leidet darunter auch das Gespür von Fahrerin oder Fahrer für die Fahrbahnbeschaffenheit ein wenig. Dennoch lässt sich das Fahrzeug im Rahmen physikalischer Gesetze und dem Talent des Menschen am Steuer bei Bedarf auch einmal forsch um enge Kurven gefahrlos dirigieren.

Auf den seit den Olympischen Spielen in Athen 2004 bestens ausgebauten Autobahnen in Griechenland konnte der Captur beweisen, dass ihm seine Schöpfer bereits die Tür zum teilautonomen Fahren geöffnet haben. Der Autobahn- und Stauassistent kann über die Funktionen des adaptiven Tempopiloten hinaus das Fahrzeug selbstständig lenken und sich dabei an den Fahrbahnmarkierungen orientieren. Der Fahrer muss jedoch ständig seine Hände am Lenkrad behalten und den Verkehr im Auge behalten.

In vier Ausstattungsstufen wird der Renault Captur auf den Markt kommen (Life, Experience, Business, Intens) sowie zusätzlich zur Einführung in der Variante 'Edition One' für die beiden stärksten Benziner. Doch schon die Basisversion Life kann sich sehen lassen. Sie bietet zum Beispiel serienmäßig 16-Zoll Stahlräder, 4,2-Zoll-Bordcomputer, Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Voll-LED-Scheinwerfer, Spurhalte- und Notbremsassistent sowie eine Verkehrsschilderkennung. Bei der Edition One gibt es als Beigabe 18-Zoll Leichtmetallräder, Tachodisplay Zehn-Zoll Digital mit Virtual Cockpit, 9,3-Zoll Display und USB, elektronische Parkbremse mit Auto-hold, beheizbare Vordersitze, dunkel getönte Scheiben hinten und an den Seiten, ein Online-Multimediasystem mit Navigation und Bose-Soundsystem, Parksensoren vorne und hinten mit Rückfahrkamera sowie das Signature-Paket in Grau.

Was den für das späte Frühjahr angekündigten Captur mit Plug-in-Hybridantrieb angeht, so ist bereits jetzt bekannt, dass er mit einem 1,6 Liter großen Benzinmotor, zwei Elektromotoren, einer Batterie mit 9,8 kWh und einem Multi-Mode-Getriebe auf den Markt kommen soll. Die Reichweite betrage rein elektrisch 45 Kilometer mit einem Tempo bis zu 135 km/h. Und noch ein Versprechen macht die Runde: „Mit seinem ersten Plug-in-System macht Renault den Hybridantrieb für breite Kundenschichten erschwinglich.'

ampnet/red

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#Renault #SUV #Test



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