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Marken & Modelle  05.06.2019 (Archiv)

Cadillac CT5-V und CT4-V

Die GM-Premiummarke Cadillac hat zwei neue sportliche Derivate präsentiert und damit gleichzeitig den Nachfolger der kompakten Sportlimousine ATS enthüllt.

Der CT5-V basiert auf dem in seinen anderen Versionen bereits gezeigten, aber auch in den USA noch nicht bestellbaren CTS-Nachfolger namens CT5. Der kleinere CT4-V lehnt sich technisch eng an den derzeit nur noch als Coupé gebauten ATS an. Die regulären CT4-Varianten werden zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt.

Das V steht bei Cadillac seit 15 Jahren für ausgesprochene Hochleistungsvarianten: Der ATS-V verfügt über einen 470 PS starken 3,6-Liter-V6-Turbo, während der CTS-V von einem 649 PS starken 6,2-Liter-V8-Kompressormotor angetrieben wird. Damit bewegen sich diese Modelle fahrdynamisch auf dem Niveau der leistungsstärksten Modelle von Audi Sport, BMW M GmbH oder Mercedes-AMG.

Mit den neuen V-Modellen setzt Cadillac allerdings einen entscheidenden Strategiewechsel um, der sich bereits mit dem CT6-V ankündigte: Diese im Sommer 2019 bestellbare 550-PS-Variante des großen CT6 sollte eigentlich V-Sport heißen. Das war bei Cadillac die Bezeichnung für gehobene Varianten, jedoch nicht für die rennstreckentauglichen Spitzenmodelle. Mit der Umbenennung dieses Autos in CT6-V wurde klar: V bedeutet in Zukunft etwas anderes, nämlich weniger.

Und so ist der CT5-V, den es mit Heck- oder Allradantrieb geben wird, keineswegs als Nachfolger des CTS-V zu interpretieren. Er präsentiert sich eher als Ersatz für den 420 PS starken CTS V-Sport. Doch mit seinem nur 355 PS starken 3,0-Liter-V6-Biturbo, der an einen 10-Stufen-Automaten gekoppelt ist, reicht seine Leistung nicht einmal an die zweitstärkste Variante seines Vorgängermodells heran.

Ähnlich herbe sind die Einbußen beim CT4-V: Die ebenfalls mit Heck- oder Allradantrieb lieferbare Limousine verfügt über einen langhubigen 2,7-Liter-Vierzylinder-Turbomotor, der über seine 10-Gang-Automatik lediglich 320 PS auf die Straße bringt. Puristen haben bei diesem Modell übrigens auch den Verlust der 6-Gang-Handschaltung zu beklagen, die dem ATS-V auf dem Markt eine Sonderstellung verlieh.



Immerhin deutete GM-Präsident Mark Reuss bei der Präsentation an, dass es in Zukunft auch wieder stärkere Varianten unter dem V-Label geben wird. Einen Vorgeschmack darauf gab es am 1. Juni beim Detroit Grand Prix, als zwei Prototypen auftauchten - pilotiert von Reuss und GM-Produktchef Ken Morris höchstpersönlich.

Die Modelle CT4 und CT5 basieren auf der vielgelobten, besonders leichten und steifen Alpha-Plattform von GM, die neben den Cadillac-Modellen auch als Basis für den Sportwagen Chevrolet Camaro dient. Beide Limousinen werden optional mit dem Supercruise-System angeboten, das autonome Fahrfunktionen auf hohem Niveau bietet. Beim Design setzen die Amerikaner jetzt auf Fließheck-Formen, allerdings mit kleinem Kofferraumdeckel.



Ob die Modelle CT4 und CT5 nach Europa kommen, ist noch nicht entschieden; die Verkaufszahlen für die Vorgängerbaureihen ATS und CTS sind dem Vernehmen nach wenig ermutigend. Dafür wollen die Amerikaner den kompakten SUV XT4 nach Europa bringen, und nächstes Jahr könnte auch ein neuer Escalade auf den Markt kommen.

CTV-Geschichte

Die aktuellen Boliden ATS-V (470 PS, 3,6-Liter-V6-Biturbo) und CTS-V (649 PS, 6,2-Liter-Kompressor-V8) laufen aus. Doch es wird vom CT4-V und vom CT5-V auch wieder leistungsstärkere Versionen geben, wenngleich unklar ist, ob sie das Niveau ihrer Vorgänger erreichen. Wir werfen einen Blick zurück auf die letzten 15 Jahre.

Zwei Jahre lang arbeitete das Special Vehicle Performance Team von GM am ersten V-Modell von Cadillac, im Jahre 2004 war es soweit: Der erste CTS-V erblickte das Licht der Welt, im hart gezeichneten Look der ersten CTS-Generation, jedoch bereits mit den V-typischen Ingredienzen wie dem wabenförmigen Kühlgitter. Der erste CTS-V war nur mit 6-Gang-Handschaltung lieferbar, für Vortrieb sorgte der drehmoment- und klangstarke LS-V8 aus der Corvette, zunächst mit 5,7 und später mit 6,0 Litern Hubraum. Das Erlebnis damals: Sehr schnell, faszinierend im Klang, weniger filigran als die deutsche Konkurrenz, futuristisch im Auftritt.

Brav gezeichnet im Stil der Ära Ron Zarrella: Beim großen STS, der in China übrigens noch eine längere Karriere als SLS führen sollte, ging Cadillac auf Nummer Sicher. Doch das Spitzenmodell STS-V präsentierte sich als echter Wolf im Schafspelz: Hier ging unter der Motorhaube ein per Kompressor aufgeladener, 469 PS starker 4,4-Liter-V8 der Northstar-Serie ans Werk. In vier Jahren wurden rund 2500 Einheiten gebaut.

Als Fahrzeugstudie Evoq läutete er die neue Cadillac-Formensprache ein: Der XLR, ein zweisitziges Klappdach-Cabrio auf der Plattform der legendären Chevrolet Corvette. 2003 kam er auf den Markt, 2005 folgte die V-Variante mit dem 4,4-Liter-Kompressor-V8 aus dem STS-V. Die Instrumentierung wurde geziert von Rahmen mit dem Logo der feinen Uhrenmarke Bulgari.



Einen gewaltigen Sprung vollzog Cadillac 2009 mit der zweiten Generation des CTS-V, die nunmehr von einem 564-PS-6,2-Liter-V8 angetrieben wurde, unterstützt von einem Eaton-TVS-Kompressor. Damit befand sich der stärkste CTS nicht nur auf Augenhöhe mit der deutschen Konkurrenz, sondern er übertraf sie zum Teil sogar. Mit Schaltgetriebe, damals schon eine Seltenheit, erreicht der Amerikaner stolze 308 km/h; die optionale Automatik ließ die Spitze auf 282 km/h absinken. Neben der Limousine gab es einen so ungewöhnlich wie attraktiv gezeichneten Kombi – und ein Coupé von triumphaler Glätte.

Im April 2015 wurde der ATS-V auf der texanischen Cota-Rennstrecke präsentiert: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 304 km/h, die im siebten von acht Gängen der GM-Hydramatic erreicht werden. Alle Konkurrenzmodelle regeln vorher ab. Unter der Haube: ein 3,6-Liter-V6-Motor, der von zwei Mitsubishi-Turboladern auf 470 PS gebracht wird. Die Leistungsentfaltung ist explosiv, die deutsche Konkurrenz kann es nicht besser. Und es gibt alternativ eine Handschaltung: Perfekt.

Mit 649 PS Leistung aus einem per Kompressor zwangsbeatmeten 6,2-Liter-V8 zeigt der aktuelle CTS-V der deutschen Konkurrenz nur noch seinen Kohlefaser-Diffusor und vier Chromstahl-Endrohre: 320 km/h Vmax. Die dritte Generation steht auf der Alpha-Plattform, das Handling ist über jeden Zweifel erhaben, die Quer- und Längsdynamik unübertroffen. Der CTS-V ist der aktuelle Höhepunkt der V-Idee. Für immer? Noch ist er zu haben, in seiner “Final Edition”.

ampnet/red

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#Cadillac #Sportwagen #Limousine



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