Auto.At   11.5.2021 05:19    |    Benutzerkonto
contator.net » Auto » Auto.At » Magazin » Kurzmeldungen  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Autos im Abo
VW Golf GTD im Test
Konsolidierung in der Branche
Kosten einer Autofinanzierung optimieren
Tesla eine Blase?Wegweiser...
Nächster Aygo wird ein ToyotaVideo im Artikel!
Renault Arkana für den Westen
Lexus IS 500 F Sport PerformanceVideo im Artikel!
Nissan Qashqai stomert 2021 größerVideo im Artikel!
Masken im Straßenbau
mehr...








Jugendstudie 2021


Aktuelle Highlights

Taycan Cross Tourismo



Querverweise
Gebrauchtwagen Wert

 
Auto.At Kurzmeldungen
Aktuell  19.09.2018 (Archiv)

Neuer Kunststoff für die Ökobilanz

Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) haben einen neuen umweltverträglichen Hochleistungskunststoff namens 'HPT' entwickelt, der künftig in vielen Industrien zum Einsatz kommen könnte.

Damit ließen sich die Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit von Produkten in Bereichen wie Luftfahrt, Automobil und Medizintechnik deutlich erhöhen. Zusammen mit dem Polymer-Unternehmen Covestro, der TU Berlin, dem Kunststoff-Zentrum Leipzig und dem Flugzeughersteller Airbus wollen die Forscher den Kunststoff in großem Maßstab zugänglich machen. 'HPT ist ein durch Spritzguss verarbeitbarer Hochleistungskunststoff, der in einzigartiger Weise zahlreiche gute Eigenschaften vereint. Er ist stabil bei hoher Härte, außerdem beständig gegen Hitze und viele Lösungsmittel. Test-Mengen des neuartigen Materials werden bereits hergestellt', sagt RWTH-Aachen-Forscher André Bardow.

Im vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderten Projekt 'DreamCompoundConti' soll nun ein kontinuierliches Verfahren entwickelt werden, um eine umweltverträgliche und wirtschaftliche Produktion im Industriemaßstab zu ermöglichen. Das BMBF fördert das Vorhaben über die nächsten drei Jahre mit bis zu 1,5 Mio. Euro.

Eine Besonderheit der Herstellung von HPT besteht darin, dass dieser auf sehr gut zugänglichen Basischemikalien beruht. Diese werden ohnehin für die Produktion von Schaumstoffen eingesetzt und müssen somit nicht eigens hierfür hergestellt werden. Ein neues Katalysatorensystem ermöglicht nun erstmalig die Herstellung von thermoplastischem HPT aus diesen Basischemikalien. Das spart im gesamten Prozess CO2-Emissionen und Energie ein, weil im Vergleich zur Produktion herkömmlicher Hochleistungsthermoplasten aufwendige Prozessschritte entfallen.

Im Vergleich zu den am Markt bereits verfügbaren Produkten, ergeben sich messbare Ressourcen-Einsparmöglichkeiten: Laut den Forschern der RWTH Aachen weist der industrielle Herstellungsprozess von HPT im Vergleich zu ähnlichen Thermoplasten um mehr als 20 Prozent geringere Treibhausgas-Emissionen für die Produktion auf. Gleichzeitig soll das neue kontinuierliche Verfahren mit weniger Lösungsmitteln auskommen. Es wird daher eine deutlich bessere Ökobilanz im Vergleich zu konventionellen Prozessen erwartet.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Forschung #Entwicklung #Kunststoff #Industrie #Innovation



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!

Tipps und Tricks rund um nachhaltiges Wohnen
Derzeit ist Nachhaltigkeit in aller Munde. In den letzten 20 Jahren sind sowohl Gebäude als auch Haushaltsgeräte energieeffizienter und somit umweltfreundlicher geworden.

Kat bei Minusgraden im Winter
Forscher der Universität Barcelona und des Boreskov Institute of Catalysis haben einen neuen Katalysator...

Energiepflanzen extrem schädlich
Die massive Ausweitung der Anbauflächen für Energiepflanzen beeinflusst die Lebensräume von Wirbeltieren ...

Natürlicher Kunststoff
Zur Verpackung von Lebensmitteln eingesetzte Kunststofffolien lassen sich durch ein umweltschonendes Natu...

nachhaltig:leben
Den ökologischen Fußabdruck klein halten, die Umwelt schätzen und trotzdem modern und angenehm leben: Der...

Organische Solarzellen fürs Fenster
Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich haben ein neuartiges Material entwickelt, das kostengünstig ...

Plastik verrottet nicht
Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten verändern sich nach...

Biologisch abbaubare Computerchips aus Holz
Mithilfe des Materials 'Cellulose Nanofibril' (CNF) haben Forscher der University of Wisconsin-Madison Co...

Feinstaub in China
Das in Rodengo Saiano bei Brescia beheimatete Hightech-Unternehmen HSD Europe Srl hat vom Forschungs- und...

Biologische Kunststoffe von Mazda
Die Mazda Motor Corporation hat gemeinsam mit der Universität von Hiroshima das Mazda Bioplastic Project ...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv

 

 

 


Genesis SUV


Technik für Konferenzen


Jaguar Continuation


Mercedes EQA 2021


VW Golf R 8


Hyundai Tucson neu

Aktuell aus den Magazinen:
 Registrierungspflicht ab 19. Mai Freizeit und Events erfordern wieder Kontaktdaten
 Guns n'Roses 2022 Tour bringt Konzert in Wien
 Wie funktionieren NFT? Kunst stellt die Frage nach Zertifikaten
 3,6 Mio. Euro für 6 Richtige Lotto 6 aus 45 liefert wieder Jackpot-Reihe
 2,5 Mio. Euro im Jackpot Doppeljackpot noch vor dem Lockdown

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2021    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple