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12.02.2001 (Archiv)

Neun Mini-Vans im Zugwagentest

Keiner besser als 'zufrieden stellend', fünf nur 'ausreichend'.

Wie viele Wunder kann ein Auto wirken? Oder anders gefragt: Vollbringen die immer beliebter werdenden Raumwunder der Mini-Vans auch als Zugfahrzeug wahre Mirakel? Und dies alles noch dazu zu einem wunderbar niedrigen Preis? Der ÖAMTC hat zur Beantwortung all dieser Fragen neun Mini-Vans aus der 300.000 Schilling-Kategorie als Zugwagen getestet und ihnen einen 1.300 Kilo schweren Wohnwagen ans Heck geschnallt.

Bei den ÖAMTC-Testern im wahrsten Sinne des Wortes zum Zug gekommen sind: Citroen Xsara Picasso SX 1,8, Mazda Premacy 1,9 Comfort, Mitsubishi Space Runner Cool, Nissan Almera Tino 1,8, Opel Zafira 1,8, Renault Scenic RT 1,6, Toyota Picnic F und der Fiat Multipla SX JTD (also die Dieselversion). Außerdem hat sich der deutlich größere Kia Carnival TD RS (ebenfalls mit Dieselmotor) unter seine kleineren Mitbewerber gemischt, da der Koreaner durch seinen günstigen Preis in der Klasse der Mini-Vans absolut mitspielen kann.

Insgesamt wurden die automobilen Zugesel nach sieben Kriterien getestet, um ans Tageslicht zu bringen, ob sie die Quadratur des Kreises schaffen. ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang: 'Die Kriterien wurden allerdings unterschiedlich bewertet, die Sicherheit der Zugwagengespanne stand dabei an erster Stelle.' Die Testkriterien im Detail: Verbrauch (15%), Fahrstabilität (40%), Steigungen durchfahren (5%), Anfahren am Berg (10%), Handbremswirkung (10%), Motorbremse (5%), Fahrkomfort (15%).

Um die Fahrstabilität zu testen, wurden die Testautos bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen und samt Wohnwagen vorerst auf 80 km/h beschleunigt. Dann wurde durch einen Lenkimpuls ein Pendeln provoziert und gemessen, wie stark diese Unruhe das Gespann belastet. Die 80er-Marke haben alle Testkandidaten noch ganz gut gemeistert, bei Tempo 90 war für Scenic und Picnic schon Schluss. Am wenigsten war der Mazda Premacy aus der Ruhe zu bringen, gefolgt von Nissan Almera und Kia Carnival - sie zeigten sich auch bei 100 am Tacho noch souverän.

Als wahrer Gipfelstürmer entpuppte sich der Kia Carnival, er hatte beim Anfahren am Berg die geringsten Probleme. Lang: 'Hier kommt dem Kia sein Dreiliter-Dieselmotor zugute, den man ansonst in dieser Klasse in keinem Auto findet.' Aber auch der Mitsubishi Space Runner und der Toyota Picnic machten auf Steigungen eine gute Figur. Eher zum Camping im Burgenland sind der Citroen Picasso und der Renault Scenic geeignet, ihre alpinen Ambitionen halten sich als Zugfahrzeug in Grenzen. Übrigens: Die Power der Handbremse wurde auch am Berg getestet und hier überzeugten der Mitsubishi und der Kia am besten.

Komfortabel reisen lässt es sich mit Caravan am Buckel am ehesten in Mazda, Opel und Kia, mit kleinen Abstrichen auch im Fiat. Der Renault zeigte hingegen eine ausgeprägte Seitenneigung und reagierte empfindlich auf Seitenwind. Der Citroen wurde als zu weich bewertet. Der Sparefroh unter den Zugtieren ist eindeutig der Fiat Multipla, er lässt alle anderen weit abgeschlagen hinter sich. Als wahre Schluckspechte entpuppten sich der Mistubishi und der Toyota.

Fazit: Wer hin und wieder mit seinem Wohnwagen ein wenig durch die Gegend kutschieren will, ist mit einem Mini-Van, vor allem in Hinblick auf den günstigen Preis, ganz gut beraten. Professionelle Zugfahrzeuge sind sie mit Sicherheit nicht. Am besten schneidet der Kia Carnival ab, der aber eigentlich schon in einer höheren Liga beheimatet ist. Neben ihm kann nur der Fiat Multipla auf Grund seines starken Dieselmotors ein 'zufrieden stellend' ergattern. Mazda, Mitsubishi, Nissan und Opel bilden das Mittelfeld, leicht abgeschlagen folgen Citroen, Renault und Toyota, die mit einem leichteren Hänger sicher besser bedient wären.

Abschließend noch ein Spartipp: Die Preise für Anhängekupplungen variieren von Modell zu Modell aber auch von Händler zu Händler sehr stark, die Bandbreite reicht von rund S 6.000 bis zu S 14.000.-. Wer also eine Anhängekupplung beim Neuwagenkauf gleich dazu ordert und gut verhandelt, kann einige Tausender sparen.

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