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Service  10.07.2013 (Archiv)

Mehr Rückrufe als Verkäufe...

Die weltweit 18 größten Autobauer haben im ersten Halbjahr 2013 in den USA mehr Wagen zurückrufen müssen als sie abgesetzt haben. Die Industrie hat scheinbar ernste Probleme mit der Qualität.

Die durchschnittliche Quote ist in den vergangenen sechs Monaten bei 142 Prozent gelegen. Das heißt, dass die Fahrzeugriesen um 42 Prozent mehr Autos wegen Mängel zurück geholt haben als neu zugelassen wurden. Das ist das Ergebnis einer heute, Mittwoch, veröffentlichten Studie des Center of Automotive Management an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Im Gespräch mit pressetext führt Automobil-Experte und Studienleiter Stefan Bratzel diesen 'relativ hohen Wert' in erster Linie auf strukturelle Gründe zurück.

'Die steigende technische Komplexität und der hohe Kostendruck bei einer gleichzeitigen Verkürzung der Produktlebenszyklen sind die Hauptfaktoren, die zu diesen 42 Prozent führen', so Bratzel. Hinzu komme das sogenannte Baukastensystem. Immer mehr gleiche Teile werden aus Kostengründen in unterschiedliche Modelle eingebaut. Von Zulieferern begangene Fehler betreffen dadurch mehr Autos als noch vor einigen Jahren.

Insgesamt wurden zwischen Los Angeles und New York 11,3 Mio. Wagen zurück in die Werkstatt beordert. 2012 lag dieser Wert noch bei 4,8 Mio. Stück. Das ist ein Anstieg um 230 Prozent und zeigt, dass der Negativrekord von 18 Mio. zurückgerufenen Autos aus dem Gesamtjahr 2010 wohl überboten wird. Zu den häufigsten Mängeln zählen Probleme bei der Innenschutzeinrichtung, bei elektrischen Baugruppen und beim Motor.

BMW negativer Spitzenreiter

Unter den besonders fleißigen 'Rückrufern' finden sich Toyota mit 208 Prozent, Honda mit 265 Prozent und Hyndai mit 294 Prozent. Sie werden nur noch von Chrysler mit 314 Prozent und BMW mit 334 Prozent übertrumpft. Am besten haben hingegen VW, Suzuki, Tata, Volvo, Madza und Mercedes abgeschnitten. Ihre Rückrufquote tendiert gegen null.

Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Rückholaktionen. Im Jahr 2012 hat das Kraftfahrtbundesamt wegen erheblicher Mängel 824.000 Fahrzeughalter angeschrieben. 'Aufgrund des hohen Verwundbarkeitsrisikos muss die Produktqualität über Wachstumsziele der Unternehmen gestellt werden', fordert Bratzel. Neben sicherheitstechnischen Minimalanforderungen verlangt er die Definition und Implementierung von globalen Standards für die Marken.

Rückrufe auch positiv

Bei all der Kritik der Studie darf man aber auch nicht übersehen, dass Rückrufe ihre positive Seite haben. So können Hersteller für den Kunden kostenlos nachbessern und nutzen die Gelegenheit oft auch für Erweiterungen außerhalb der eigentlichen Notwendigkeit des Ersatzes. Das bringt mehr Kontroll- und Servicemöglichkeiten für Marken und Handel.

Gesteigerte Rückrufe zeigen aber auch eine neue Offenheit der Industrie. Wo früher verschwiegen und über Probleme hinweg gesehen wurde, wird heute einfach ausgebessert, wo Problemstellen entstehen könnten. Auch das ist durchaus im Sinne der Kunden.

pte/red

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