Sachbezug: Neue Steuer für eAutos
Es braucht Mehreinnahmen für das Budget, Österreich greift einmal mehr bei den bisher steuerlich vorteilhaften Elektroautos zu. Diesmal wird der „Sachbezug“, also das Versteuern eines privat genutzten Firmenwagens, eingeführt – hier wird ein Prozentsatz des Autowertes zum monatlichen Einkommens gezählt, das Unternehmen und der Empfänger des Gehalts zahlen dann mehr Lohnsteuern etc.

Angerechnet wird nach heutigem Stand maximal 48.000,- des Anschaffungswertes des Autos, davon 3,75 bzw. 6,25 Promille als monatliches Mehrgehalt (2027 bzw. 2028). Es kommen also 2028 wahrscheinlich 3600,- Euro pro Jahr zusätzlich auf das Gehalt bewertet, wer hier in der 50% Lohnsteuerstufe landet, muss mit Mehrkosten von 1800,- an den Staat rechnen. Ist das Auto günstiger als die Maximalbemessung oder verdient der Nutzer unterhalb der Lohnsteuer-Stufe, ändert sich natürlich auch die zusätzlich anfallende Steuer.
Steuern fallen auch in anderen Bereichen an, etwa bei den neuen Gebühren auf Pakete. Wie es dort aussieht, haben wir hier gezeigt.

