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Branche  29.12.2016

Chemikalien in der Kfz-Werkstatt

Welche Risiken gehen von Gefahrstoffen aus? Etwa 5 Prozent aller erfassten Arbeitsunfälle mit Todesfolge sind auf den Umgang mit Gefahrstoffen zurückzuführen.

Rund 42 Prozent dieser Unfälle geht dabei auf Verbrennungen zurück, 29 Prozent ziehen Vergiftungen nach sich. Weitaus schwieriger zu erfassen sind die Folgen von Verunreinigungen des Trinkwassers, wie sie bei Unfällen im Zusammenhang mit Gefahrstoffen vor allem im Straßenverkehr verursacht werden. Bei einem falschen innerbetrieblichen Umgang mit Chemikalien drohen zudem Spätfolgen, die nicht immer mit den teilweise hochgiftigen Flüssigkeiten in Verbindung gebracht werden. Abgesehen vom menschlichen Leid entstehen auch hohe Kosten für das Gesundheitssystem und das Unternehmen. Was sollte bei der Einrichtung einer Kfz-Werkstatt im Zusammenhang mit Gefahrstoffen beachtet werden?

Gefahrstoff oder Gefahrgut?

Häufig werden die Begriffe Gefahrstoff und Gefahrgut synonym verwendet - was prinzipiell gar nicht falsch ist: Es handelt sich dabei technisch gesehen um dieselben Stoffe, lediglich im Zusammenhang mit Transporten wird von Gefahrgut gesprochen. In jedem Fall handelt es sich um Erzeugnisse, die gefährliche Eigenschaften aufweisen. Zu diesen Eigenschaften können Explosionsgefährlichkeit, Entzündlichkeit oder Giftigkeit gehören.



Auch umweltgefährliche Stoffe werden den Gefahrstoffen zugeordnet. Dabei muss das Produkt mit sämtlichen Gefährlichkeitsmerkmalen gekennzeichnet sein, die die Hauptgefahren transparent machen. Weiterhin muss auf besondere Gefahren durch die sogenannten R-Sätze hingewiesen werden, wodurch die Gefahr verbal verdeutlicht wird. Darüber hinaus ist auch eine gut sichtbar angebrachte Bezeichnung der Gefahrstoffe auf der Verpackung sowie die Zusammensetzung, wenn es sich um Zubereitungen handelt, vorgeschrieben.

Zum Schutz des Mitarbeiters: Gefährdungsbeurteilung Pflicht

In einer Kfz-Werkstatt wird eine Vielzahl von Gefahrstoffen verwendet: Neben den Betriebsmitteln der Fahrzeuge, darunter vor allem Motoröl, Benzin und Bremsflüssigkeit, sind auch Lacke sowie Reinigungsmittel als Gefahrstoffe einzustufen. Besonders problematisch ist in diesem Zusammenhang der häufige Einsatz von Bremsen- oder Kaltreiniger zum Entfetten von Bauteilen. Der Hautkontakt muss unbedingt vermieden werden, weil enthaltende Giftstoffe durch die Haut diffundieren können - und sich im Organismus anreichern.

Sofern es sich um eine gewerbliche Werkstatt handelt, ist eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung Pflicht. Dabei muss aus Sicht des Mitarbeiters geprüft werden, von welchen Gefahrstoffen tatsächlich auch ein Risiko ausgeht. Auf Basis dieser Gefährdungsbeurteilung können dann Maßnahmen ergriffen werden. Vorgesehen ist dabei, zunächst technische Einrichtungen zu nutzen, die eine Entstehung der Gefahren bereits im Keim verhindern. Dabei könnte es sich beispielsweise um Anlagen handeln, die für eine entsprechende Belüftung sorgen und dadurch keine gefährlichen Dämpfe von Chemikalien entstehen lassen.

Genauso wichtig ist natürlich auch eine persönliche Schutzausrüstung, die je nach Arbeit und Gefahrsstoff aus Handschuhen, Sicherheitskleidung, Atemmasken und einer Schutzbrille besteht. Weiterhin ist es in Österreich Pflicht, die Eignung der Arbeitnehmer zu überprüfen: Im Klartext bedeutet dies, dass körperliche Einschränkungen dazu führen können, dass ein Umgang mit bestimmten Gefahrstoffen nicht zuzumuten ist.

Fehlende Disziplin erhöht Gefahr

Hinsichtlich der Lagerung müssen hohe Sicherheitsanforderungen eingehalten werden: Insbesondere Brand- und Gewässerschutz genießen in der europäischen Gesetzgebung einen hohen Stellenwert. Je nach Gefahrstoff muss eine ständige Belüftung sichergestellt werden, damit sich keine explosionsfähige Atmosphäre bilden kann, wenn ein Behältnis einmal undicht wird. Darüber hinaus darf die Einlagerung einiger Produkte nur für den alltäglichen Bedarf erfolgen.

Um Lagermengen und entsprechende Schwierigkeiten bei Bränden oder anderen Unfällen zu verhindern, ist eine Bevorratung für mehrere Jahre gar nicht zulässig. Auch sogenannte Sicherheitsschränke können erforderlich werden. Untersuchungen von Arbeitsunfällen zeigen allerdings: Häufig ist es mangelnde Disziplin, die für ein besonderes Gefahrenpotenzial sorgt. Auch eine robuste Brandschutztür hat keinen Effekt, wenn sie vom Personal nicht geschlossen wird. Chemikalien, die einfach auf dem Boden abgestellt werden, entwickeln zudem eine Gefahr als auslaufende Stolperfalle.

Das Arbeiten mit der Schutzausrüstung wird von vielen Mitarbeitern zudem als lästig empfunden, was für eine zusätzliche hohe Gefährdung sorgt. Hier sind die Verantwortlichen in der Pflicht, die eigenen Mitarbeiter zum Tragen von Schutzbrille und Handschuhen anzuhalten und ein Fehlverhalten zu sanktionieren.

Gefährliche Chemikalien ersetzen - Gefahren vermeiden

Aus Sicht des Kfz Betriebes ist vor allem auch eine andere Frage in Zusammenhang mit Gefahrstoffen interessant: Beim Tausch der Betriebsmittel muss auch die umweltgerechte Entsorgung gewährleistet werden. Auch aus kommerzieller Sicht ist es ratsam, die Betriebsmittel getrennt aufzufangen - ansonsten handelt es sich um Sondermüll, dessen Entsorgung komplizierter und demzufolge auch teurer ist. An anderen Stellen stellt sich die Frage, ob die Gefahrstoffe nicht auch durch ein harmloses Produkt ersetzt werden können - und das entstehende Risiko bereits im Vorfeld vermieden wird.

Weitere interessante Informationen finden Sie unter: http://www.gefahrstofflagerung.net/

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Gefahren #Chemie #Werkstatt #Arbeit #Unfälle #Sicherheit


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