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Branche  23.09.2015 (Archiv)

VW-Diesel: Winterkorn tritt zurück

Volkswagens Konzernchef Prof. Dr. Martin Winterkorn ist heute nach einer Sitzung des Aufsichtsratpräsidums in Wolfsburg zurückgetreten.

Damit zog er die Konsequenzen aus der vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Manipulation von Abgaswerten bei Tests in den USA. VW hat in weltweit rund elf Millonen seiner Dieselautos und von Konzernmarken Software eingebaut, die erkennt, ob gerade ein Messzyklus auf dem Prüfstand gefahren wird oder sich das Auto normal auf einer Straße bewegt. Winterkorn, so beteuerte Aufsichtsratsvorsitzender Berthold Huber nach der Sitzung, treffe an der Affäre keinerlei Schuld. Man respektiere aber seine Entscheidung.

„Ich bin bestürzt über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Vor allem bin ich fassungslos, dass Verfehlungen dieser Tragweite im Volkswagen-Konzern möglich waren', sagte Winterkorn. Er übernehme als Vorstandsvorsitzender dafür die Verantwortung. sichtsrat gebeten, mit mir eine Vereinbarung zur Beendigung meiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns zu treffen. „Ich tue dies im Interesse des Unternehmens, obwohl ich mir keines Fehlverhaltens bewusst bin', betonte er. Volkswagen brauche einen Neuanfang – auch personell. Mit seinem Rücktritt mache er den Weg dafür frei. „Mein Antrieb war es immer, dem Unternehmen, vor allem unseren Kunden und Mitarbeitern zu dienen. Volkswagen war, ist und bleibt mein Leben', sagte der 68-Jährige.

Noch gestern hatte Martin Winterkorn einen Rücktritt abgelehnt. Der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Autobauer hatte sich erst im Frühjahr im Machtkampf gegen VW-Patriarch Ferdinand Piëch behauptet. Der Aufsichtsrat wollte eigentlich auf seiner Sitzung am Freitag dieser Woche Winterkorns Vertrag bis Ende 2018 verlängern. Nun wird dort über seine Nachfolge entschieden. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Porsche-Boss Matthias Müller.

Börseprobleme

Nach den Abgas-Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen wurden nicht nur Rücktrittsforderungen an CEO Martin Winterkorn laut. Auch sank der Aktienwert des Unternehmens am Montagmorgen um 18,6 Prozent auf 132,20 Euro. Der größte Kurssturz seit sechs Jahren hat den Volkswagen-Konzern bislang über zwölf Mrd. Euro an Börsenwert gekostet, wobei drohende Strafen von Behörden- sowie Zivilseite hierbei noch nicht einmal eingepreist sind.

'Die Meldungen zur Abgas-Manipulation kommen überraschend und zur Unzeit. Gerade schienen sich die Verkaufszahlen in Nordamerika einigermaßen zu stabilisieren. Die heutige Meldung kann zu erheblichen Absatzeinbrüchen auf dem nordamerikanischen Markt führen, auf dem sich der Wolfsburger Konzern in den letzten Jahren schwer tat', verdeutlicht Automobil-Analyst Frank Schwope von der NordLB.

VW-Diesel in den USA nicht bedeutend

Spannend an der Geschichte ist, dass Diesel in den USA wenig Bedeutung haben. Selbst VW hat dort weniger Diesel-Fahrzeuge auf der Straße als in Österreich! Trotzdem rechnet man mit hohen Strafzahlungen, VW wird eine Rückstellung im 6-Milliardenbereich kalkulieren müssen.



Dem Experten nach droht VW neben einer Strafe in Milliardenhöhe zudem die Nachbesserung bei Diesel-Fahrzeugen beziehungsweise die Rücknahme von mehreren hunderttausend Autos in Nordamerika, was weitere Kosten in Millionen- oder sogar Milliardenhöhe nach sich ziehen kann. 'Zudem gilt es zu prüfen, ob auch auf anderen Märkten Manipulationen erfolgt sind und wer die Verantwortung für die Manipulationen trägt', ergänzt Schwope.

Auch wenn die Anleger angesichts des Vorwurfes der US-Umweltschutzbehörde EPA, dass VW bei knapp 500.000 Diesel-Autos die Abgas-Vorschriften per Software umgangen hat, in Panik verfallen, gibt sich Schwope gelassen. 'Diese Reaktion halten wir für übertrieben. Wir reduzieren das Kursziel drastisch auf 155 Euro, bestätigen jedoch das Anlageurteil 'Kaufen', da wir in den nächsten Tagen eine Gegenbewegung des Kurses erwarten.'

Verbrauchsdaten traditionell geschönt

Die Verbauchs-Daten zu Neuwagen im Verkauf sind allerdings schon traditionell kaum unter realen Bedingungen zu erreichen. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, denn der Testzylus, unter denen Fahrzeuge unter optimalen Bedingungen verglichen werden, ist nur eine Basis für den Test und die Einordnung und braucht nicht im Echtbetrieb bestehen können. Es geht hier nur um das Verhältnis unter den Modellen, nicht um den absoluten Betrag. Die Manipulationen von VW dürften dabei nur die Spitze des Eisberges sein, so drastisch optimiert sollte aber kaum sonst jemand haben.

ampnet/pte/red

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#VW #Volkswagen #Diesel #USA #Krise #Manipulation


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