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Aktuell  05.05.2008 (Archiv)

Besser warm als kalt...

Es war einmal eine Zeit, in der die Vernunft ausgeschaltet werden musste. Selbst Wissenschaftler konnten nur bestehen, wenn sie weltfremde Weltbilder projezierten. Das wird man einmal über unsere Zeit zu berichten wissen.

Genauso wie über jene Zeit, als die Erde noch Scheibe sein musste. Wie konnte es auch anders sein, wenn alle Welt genau das gedacht, gehyped und gewollt hat. Andersdenkende wurden ignoriert. Nicht einmal das, würden Wiener jetzt sagen.

Kann heute nicht sein, kommt dann im gleichen Atemzug. Ist aber so, meint Horst-Joachim Lüdecke. Der Universitätsprofessor aus Deutschland wagt es, sich gegen den Mainstream zu stellen. Und das in einer Frage, wo sich scheinbar alle einig sind. Nur scheinbar, wie er aufzeigt, der Rest wurde nur verschwiegen ('nicht einmal ignoriert', fällt es dem Wiener dazu wieder ein).

Es geht um die CO2-Debatte, um Klimaerwärmung und den menschlichen Beitrag dazu (oder: das, was der Mensch noch machen kann, um sie zuvermeiden). Lüdecke hat ein Buch verfasst, das sich dem Thema wissenschaftlich (aber lesbar!) nähert. Heißt auch: Er hat nicht den allgemeinen Mainstream übernommen und nachgekaut, sondern sich die 'Erkenntnisse' einmal genauer angesehen. Mit spannenden Ergebnissen.

Sein Buch 'CO2 und Klimaschutz, Fakten, Irrtümer, Politik' schreibt nicht nur im Titel das Wort 'Irrtümer' groß. Er deckt darin auch zahlreiche dieser Irrtümer auf. Irrtümer, die gerne verschwiegen werden, wenn sich UNO, Kirchen, Umweltschützer, Politiker, Wissenschaftler etc. so selten einhellig einig sind.

Dabei geht er akribisch und wissenschaftlich vor - als heller Kopf ohne Vorbelastung, könnte man fast meinen. Denn er nimmt sich die großen Erkenntnisse der Reihe nach vor, denen alle nachhecheln und diese immer wieder als Argumente verwenden. Und zerpflückt sie dabei - eines nach dem anderen. Wenn beispielsweise Formeln, die die Zukunft im Klimawandel berechnen sollen, selbst rückwirkend falsche Daten liefern (und wir schon von den Wetterprognosen wissen, wie weit voraus diese gültig sind...). Oder Vermutungen der Wissenschaft unverifiziert einfach als Wahrheit abgetan werden. Selbst die Erwärmung an sich sieht er noch positiv, wenn er basierend auf anderen Daten für die nächsten Jahre eigentlich mit einer Abkühlung für Europa rechnen muss.

Dass der Wissenschaftler dann auch unpopuläre Maßnahmen fordert, untermauert seine Ehrlichkeit. Die Abhängigkeit von Öl und das Fehlen sinnvoller alternativer Energiequellen (Wind hat er etwa als unmögliches Hirngespinst abgetan, Wasserkraft als nicht ausreichend) sieht er dabei als größeres Problem der Menschheit - genauso wie die Verwendung von Lebensmitteln für die Energiegewinnung. Atomstrom ist in seinen Augen dabei ein guter Lösungsansatz, neue Formen davon müssen die Lösung sein. Huch - schon wieder ein Tabubruch.

Lüdecke: Buch über CO2-Irrtümer

Der Schluss, dass nicht der Mensch sondern ganz einfach die Sonne für die kleinen Änderungen des Klimas verantwortlich sein dürfte - alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür - ist dann nur ein logischer. Für einen Wissenschaftler, der seinen Denkapparat aktiv hat, der sich keinen Windrichtungen und Wunschvorstellungen beugt. Bleibt zu hoffen, dass er dann auch noch gehört wird. Damit haben wir modernen Menschen es ja nicht mehr so, wenn die Apokalypse doch so schön plakativ durch die Medien geht.

Ein wirklich lesenswertes Buch für all jene, die die CO2-Wahrheit nicht nur einseitig beleuchtet wissen wollen. Es ist gut lesbar, voll mit Fakten und der Aufdeckung von falschen Annahmen. Und es erlaubt ein Weltbild, in dem der Mensch nur untergeordnete Bedeutung hat - damit aber auch seinen eigenen Untergang nicht festgeschrieben hat. Vorsicht - ein Wissenschaftler, der Augen zu öffnen vermag!

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