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Service  14.08.2013 (Archiv)

Schwachsinn mit Methode

Wenn die Politik - insbesondere die grüne - Verkehrspolitik machen will, dann ist nicht selten im Ergebnis genau das die Folge, was das Forenzitat aus der Überschrift beschreibt. Zu sehen aktuell in Wien auf der Mariahilfer Straße.

Österreichs führende Einkaufsstraße beginnt am Rande der Innenstadt und zieht sich weit in die Außenbezirke. Der eigentliche übrig gebliebene Teil als Einkaufsstraße, die 'innere Mariahilferstraße' zwischen 6. und 7. Bezirk geht nur bis zum 'Gürtel' beim Westbahnhof, schneidet diverse Querverbindungen in Wien und gilt als Nadelöhr im Verkehr. Sowohl für den öffentlichen Verkehr (diverse Straßenbahnen haben einen Knoten am Bahnhof, der berüchtigte 13A muss die 'MaHü' queren und befahren) als auch für Autofahrer und Radfahrer - erstere müssen im Bezirk häufig queren, unter Anderem wegen der verrückten Kurzparkregelung mit Bezirksgrenzen und Einbahnregelungen, zweitere, weil hier eine der Hauptrouten ins Zentrum führt.

Die Mariahilfer Straße ist auch deshalb wirtschaftlich so attraktiv, weil sie eben ein solcher Magnet für den Verkehr war und so gut erreichbar ist. Die Lage ist verschärft, weil die Verkehrspolitik mit Florianiprinzip nicht funktioniert hat. Als nun eine Kombination aus rot/grüner Rathauskoalition unter grüner Verkehrsführung nun ebensolche Bezirksvorstehungen ihre Lösungen für die Einkaufsstraße entwickelt haben, wurde aus einem entstandenen Chaos ein geplantes. Das erklärt die Überschrift.

Mariahilfer Straße: Umbau und Sperre

Ab heute Abend wird es real und manifestiert sich in Umbauarbeiten bis Freitag früh, wo dann die neuen Regeln gelten sollen. Dazu werden am Feiertag Tafeln aufgestellt und der Boden bunt bemalt (nach den grünen - sic! - Radwegen werden nun rote - sic! - Busspuren gepinselt). Ab 16.8. gilt dann:

Eine Fußgängerzone mit Sonderregelungen wird aktiviert. Taxis mit Ziel oder Quelle (keine Durchfahrt) im Sperrgebiet sind aber erlaubt. Und auch der Bus darf fahren, Lieferverkehr bis 13 Uhr sowieso. Zwischen Andreasgasse und Zieglergasse ist Kerngebiet, davor und danach 'Begegnungszone', wo auch Autos fahren dürfen. All das wird aber schwer, der Verkehr wird Richtung Gürtel und jeweils in den 'eigenen' Bezirk zurück gezwungen. Einbahnen und Sackgassen machen das Fahren fast unmöglich. Sogar zu den Parkhäusern der Mariahilfer Straße selbst kommt man komplizierter.

Der Bus fährt mit 20 km/h durch die Fußgängerzone. Der Boden wird bemalt, Hürden für Fußgänger werden zusätzlich so verteilt, dass diese nicht planlos vor den Bus laufen. Radfahrer dürfen mit Schrittgeschwindigkeit (langsam, sehr langsam - so wie Autofahrer sich aus Einfahrten vortasten...) zwischen Fußgängern fahren, Letztere haben aber immer Vorrang. Die Busspur dürfen Radler auch nutzen - bis 20 km/h. Vor Weihnachten wir die Busspur übrigens gesperrt, weil sie zu gefährlich wäre. Der 13A fährt dann auf beiden Seiten getrennte Linien und trifft sich dabei nicht.

Begegnungszone in der Fußgängerzone: Neue Regeln

In den Begegnungszonen um den Fußgängerzonenbereich in der Mitte dürfen alle Verkehrsteilnehmer bis 20 km/h fahren und gehen. Alle sind gleichberechtigt, d.h. Fußgänger, Radler und Autofahrer können den gesamten Bereich unter gleichen Rechten nutzen. Halten dürfen übrigens alle nicht - nur in den drei eingerichteten 'Kiss&Ride'-Bereichen darf man aussteigen, absteigen, umsteigen, stehen bleiben. Was nicht heißt, dass man dort alles umfahren darf, um nicht stehen zu bleiben - nicht 'halten' zu dürfen schließt den erzwungenen Halt nicht aus, was Führerscheinneulinge sicher noch aus dem Gelernten abrufen können.

Autofahrer müssen auch in der Region um die Mariahilfer Straße zurückstecken. Die grüne Politik sorgt dafür, dass auch Neustiftgasse, Burggasse und Gumpendorfer Straße mit Tempo 30 unerträglich werden sollen. Werden sie ohnehin, denn der aus den einen Gassen verbannte Verkehr wird in den umliegenden Straßen um so mehr Probleme und Staus bereiten, Tempo 30 ist da ohnehin eine mutige Ansage, die kaum mehr erreicht werden wird. Auch Anrainer bekommen da mit dem Auto Probleme, selbst wenn sie es nur abstellen wollen - weniger Parkplätze werden durch ein paar neue Anrainerplätze kaum kompensiert.

Politik resistent gegenüber echten Lösungen

Es geht nun also los mit dem zitierten 'Schwachsinn mit Methode'. Weil Politik aber selten konsequent ist und noch seltener Rückgrat hat, ist auch die 'Lösung' auf der Mariahilfer Straße jetzt einmal nur ein Test. Das Jahr sollen Erfahrungen gesammelt werden, ausgewertet werden und über eine Bürgerbefragung abgestimmt werden. In einem Jahr dann wird die endgültige Lösung gefunden. Vermutlich mit rhetorischen Suggestivfragen wie bei der letzten Befragung der Wiener zum Parkpickerl. Und wenn bis dahin die grüne Verantwortung in der Verkehrspolitik in Wien noch aufrecht ist, darf eine Fußgängerzone angenommen werden. Ob die Busspur rot oder dann doch grün gefärbt werden wird, wird ein ordentlicher politischer Diskurs sicher klären.

Sarkasmus? Ja, der ist angebracht ob so viel enden wollender Entscheidungsfähigkeit in der Verkehrspolitik. Die Reihe an der an der Bevölkerung vorbei (Parkpickerl-Befragung) oder am Sinn entlang (Fußängerzone mit aushebelnden Sonderregelungen) gehenden Planungen ist zu lang. Deshalb sind die Foren im Internet voll vor Beschreibungen der Entscheidungen wie jener aus der Einleitung. Nicht nur in Wien, hier aber geballt.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Wien #Fußgängerzone #Umbau


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