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Test Drive  15.06.2012 (Archiv)

Toyota GT86 im Test

Wie erfährt man alles über einen Wagen, dessen Designer nur eine Aufgabe gestellt bekommen haben, nämlich 'Lächeln ins Gesicht zaubern'? Man geht auf die Rennstrecke driften...

Genau das hat sich Toyota gedacht und uns den Test des Celica-Nachfolgers GT86 am Wachauring ermöglicht. Um es gleich vorwegzunehmen: Lächeln kam keines ins Gesicht, eher ein breites Grinsen, das hin und wieder von einem herzlichen Lachen abgelöst wurde. Der GT86 macht Spaß ohne Ende.


Fotos: GT86 im Test

Doch bevor wir dazu kommen, dürfen ein paar Fakten nicht fehlen. Schließlich geht es um einen Wagen, der mehr als ein Viertel des Segments in Österreich bedienen will. Toyota sieht bei dem ehrgeizigen Ziel nicht einmal die Nachfrage als Hindernis, sondern die Lieferzeiten aus Japan. Nun, bei einem Rennwagen dieser Art und einem Preis ab rund 34.000 (der Schalter ist knapp drunter, die Automatik nur wenig drüber - der geringeren NoVa sei Dank) hat Toyota viel richtig gemacht.

Man setzte auf Celica-Tugenden: Mit 200 PS ist der GT86 sicher nicht untermotorisiert (unsere Meinung: die sind genau richtig!), er verzichtet damit aber auch auf elitäre Zahlenspielereien. Der 2-Liter-Boxer (!) packt schnell zu, dreht gut, klingt gut und - Schrauber aufgepasst - liegt perfekt zugreifbar unverhüllt unter der Motorhaube. Dabei ist der Verbrauch auch noch für Vernünftige zu argumentieren (7 Komma irgendwas läßt sich nicht schlecht reden).

Wir haben beide Varianten ausprobiert, der Schalter macht Spaß wie gewohnt, aber auch die Automatik (Paddles, durchgängige Kraftentfaltung, Sparsamkeit) hat ihre Reize, die man nicht leugnen darf. Beide Getriebevarianten machen Sinn. Apropos Varianten: Unter vorgehaltener Hand wird noch ein 300 PS-Monster gemunkelt, eine Cabrio-Variante tauchte auf Fotos auch schon einmal auf - von Toyota selbst gibt es für beide keine Bestätigung, auch nicht für sportliche Ambitionen, wenngleich es zwei Rennteams bereits mit dem GT86 gibt.



Zurück zum Thema. Der Spaßmacher ist bei Toyota betonter sportlich ausgefallen, die Geschwister (Links unterhalb) unterscheiden sich nicht nur optisch ein wenig, sondern auch technisch und bei der Abstimmung. Toyota ist stolz auf die besseren Bremsen und sportlichere Einstellung des Wagens. Ansonsten ist das Auto aber auch alltagstauglich geblieben - ausreichend große Sitze hinten (tief genug für große Leute...), die sogar Isofix-Kindersitze erlauben, dazu ein großer Kofferraum samt umklappbarer Rückbank. Auch hier sind kühle Vernunftmenschen nicht in Argumentationsnot.

Rennatmosphäre versprüht der Innenraum, insbesondere mit ein paar kleineren Erweiterungen aus der angenehm kurzen Aufpreisliste. Mit dem Leder zieht Racing-Noblesse ein, auch sonst gibt sich der GT86 keine Blöße im Innenraum. Ein klassischer Toyota ist das definitiv nicht, was man als Insasse zu sehen bekommt. Und außen? Auch da bietet die Aufpreisliste einige Möglichkeiten. Wer neben dem exklusiven Orangeton des Lacks bei Toyota lieber Standardware hat, darf sechs weitere Farben aussuchen. Und wer durch Fast and Furious inspirierte Flügel hinten montiert haben will, kann das auch ab Werk bekommen. Jeder Evo duckt sich bei dem Heck, dass sich Toyota da optional ausgedacht hat!

Egal, wir wollen auf den nassen Ring. Die frischen Bridgestone-Patschen auf dem Wagen versprechen am feuchten Asphalt eine drift-freudige Mischung mit dem Spaßbringer. Also rein in den Wagen und los geht es. PS, Ansprechverhalten und Übersetzung erlauben mit Sicherheit Kavalierstarts par Excellence, also muss nur noch die Technik mitspielen. Ob der Toyota GT86 und den Spaß gönnt?

Schon ohne Eingriff gibt er sich sportlicher als die 'normalen' Flinken des Hauses. Der tiefe Motor und damit ein Schwerpunkt ganz nahe am Asphalt lassen den Wagen in der Kurve am Boden kleben. Kleines und gut umsetzendes Lenkrad fördern das Go Cart Feeling und immer ist sie da, die lauernde Kraft des Boxers, die kleinste Bewegungen schnell in Geschwindigkeit übersetzt. Toyotas Bremsen verzögern die 1200 schlanken Kilo passend dazu genauso flink.

Doch mit Traktionskontrolle, ABS, Bremskraftverteilung, Torsen-Differential, Stabilitätskontrolle und mehr ist auch viel Elektronik an Bord, die unterstützend und absichernd wirkt. Und - Lächeln ins Gesicht! - Toyota war so nett, uns dazu auch die passenden Schalter ins Cockpit zu legen. Schalten wir das VSC-Stabilitätssystem in den Sportmodus, legt sich der Toyota schon weit quer in den Kurven, bevor er vor dem Grenzbereich hart abzuregeln beginnt. Und ja, komplett abschalten lassen sich die Helferlein auch noch. Dann beginnt der Spaßbereich und die Selbstverantwortung des Fahrers.

Auf der Rennstrecke durften wir fühlen, wie der Wagen sich fest auf den Asphalt heftet, auf Petal und Lenkrad reagiert, nach vorne strebt und verzögert. Der GT86 ist für die Rennstrecke gebaut, das ist sicher. Drifting in der Kurve mit quer-Lenkung per Gashebel aber auch Performance ohne die Bremsung der elektronischen Hilfen, dazu noch mechanische Torsen-Hilfe an der Hinterachse - kann man das anders als mit 'geil' umschreiben? Alles richtig gemacht, Toyota, volle Punktezahl im Test!

Unsere Bewertung: Sterne.

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#Toyota #Sportwagen #Test #Driften #Rennstrecke


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