Ein bisschen Fiat 500, eine Prise Ur-Mini und ein Gesicht wie der erste Honda 850 – Retrodesign auf Japanisch. Das ist der Honda EV-N. Aber unter der Haube des Winzlings jubelt kein hochdrehender Motorradmotor mit Kettenantrieb wie in den frühen 60ern, sondern hier summt natürlich ein modernster Eco-Elektro-Motor.
Die Lithium-Ionen-Batterien werden von Solarzellen im Dach geladen. Besonderer Gag: Die Polster lassen sich je nach Laune und Geschmack ganz einfach wechseln. Und wenn es selbst für den vierrädrigen Winzling mal zu eng wird, dann steckt in der Tür des EV-N das Honda Einrad UX-3, auf dem sich ein Fußgänger dank Gyroskop-Gleichgewichtsregelung per Gewichtsverlagerung aus dem Stand in alle Richtungen elektrisch fortbewegen kann.
Honda FCX Clarity
Im Honda FCX Clarity sorgt eine revolutionär kleine neue Brennstoffzelle im Mitteltunnel für den Strom, mit dem der 100kW/136PS Elektromotor die viersitzige Limousine antreibt. 258 Nm Drehmoment sorgen vom ersten Augenblick an für Fahrspass.
Kleiner Motor, kleine Brennstoffzelle, kleine Lithium-Ionen-Batterie und ein flacher Wasserstofftank (171ltr.) unter den Rücksitzen haben den Designern die Möglichkeit gegeben, ein Auto mit optimalem Raum für die Passagiere zu konstruieren. Denn anders als bei einem herkömmlichen Antriebstrang müssen die einzelnen Aggregate nicht mehr in bestimmten Positionen zueinander eingebaut werden.
Daraus ergibt sich eine kurze Haube, ein extrem flacher und ruhiger Unterboden (kein Auspuff-System) und ein One-Box-Design mit sehr viel Platz. Der 1625 Kilo schwere FCX Clarity soll 160 km/h schnell sein. Mit einem Verbrauch, der 2,8 Litern Diesel pro 100 km entspricht, aber außer Wasserdampf kein Abgas pruduziert. Die Reichweite liegt bei 460 Kilometer.