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Zahlen & Daten  19.01.2021

Alle Märkte im Minus

Die Corona-Krise hat sich im vergangenen Jahr massiv auf die weltweiten Fahrzeugmärkte ausgewirkt. In allen Ländern der Welt gingen die Verkäufe teils drastisch zurück, wobei sich zum Ende hin aber deutliche Erholungen zeigten.

Von den drei großen Absatzregionen fiel das Minus in Europa mit rund einem Viertel am stärksten aus. In den USA gingen die Verkäufe ebenfalls zweistellig zurück. Der chinesische Markt erholte sich zwar vergleichsweise zügig, blieb aber im Gesamtjahr noch deutlich unter dem Vorjahresniveau.

In Europa wurden 2020 laut Verband der Automobilindustrie insgesamt knapp zwölf Millionen Pkw neu zugelassen, das sind 3,8 Millionen bzw. 24 Prozent weniger als im Vorjahr. In Deutschland sanken die Neuzulassungen um knapp ein Fünftel (minus 19 Prozent). In Frankreich reduzierte sich das Absatzvolumen um ein Viertel (-25 %). In Italien (-28 %), dem Vereinigten Königreich (-29 %) und Spanien (-32 %) wurde jeweils knapp ein Drittel weniger Autos zugelassen.

In den USA schloss der Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light-Trucks) mit knapp 14,5 Mio. verkauften Fahrzeugen ab (-15 Prozent). Erstmals seit 2012 überschritt der US-Markt damit nicht mehr die 15-Millionen-Marke. Dabei ging der Absatz von Pkw um 28 Prozent zurück, während im Light-Truck-Segment (Vans, SUVs, Pick-ups), das mittlerweile 76 Prozent des Light-Vehicle-Marktes ausmacht, die Verkäufe um zehn Prozent nachgaben.

China hat die Corona-Pandemie und deren schwerwiegende Folgen für den Automobilabsatz weitestgehend hinter sich gelassen. Dank einer raschen Erholung hat sich das Minus im Jahr 2020 auf sechs Prozent reduziert (19,8 Millionen Stück). Japan verbuchte mit 3,8 Millionen verkauften Pkw einen elfprozentigen Rückgang. Damit unterschritten die Verkäufe erstmals seit 2011 wieder die Vier-Millionen-Marke. In Russland gingen die Light-Vehicle-Verkäufe um neun Prozent auf 1,6 Millionen Einheiten zurück.

Der indische Pkw-Markt gab ebenfalls deutlich nach. Mit insgesamt 2,4 Millionen Neuzulassungen (-18 %) fiel der Absatz auf ein Zehn-Jahres-Tief. In Brasilien ging der Light-Vehicle-Markt um knapp 27 Prozent auf 2,0 Millionen Fahrzeuge zurück. Damit wurde eine dreijährige Erholungsphase abrupt beendet.

Der VDA geht davon aus, dass sich in diesem Jahr zwar eine langsame Verbesserung der Marktlage einstellt, die Rückgänge des Vorjahres aber nicht vollständig kompensiert werden können. Die für die kommenden Monate zu erwartenden höheren Zuwachsraten dürften zudem vor dem Hintergrund der extrem niedrigen Absatzzahlen während der Lockdownphase im Frühjahr 2020 nicht überbewertet werden. Global rechnen Experten nach dem Einbruch von rund 15 Prozent mit rund neun Prozent Wachstum, also einem Absatzvolumen unterhalb des Vor-Corona-Niveaus.

Blaues Auge für Deutschland und Österreich

Am Ende des Jahres hat sich vor allem der deutsche Automarkt von der Krise erholt. Die Neuzulassungen sind im Dezember um etwa zehn Prozent gestiegen. Auch in Österreich haben sich die Zahlen um 4,8 Prozent erhöht. Deutlich schlechter haben Italien und Frankreich mit einem Minus von je 14,9 Prozent und 11,8 Prozent abgeschnitten. Spanien konnte die Neuzulassungen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum halten. Die Neuzulassungen auf dem gesamten europäischen Markt waren im Dezember um 3,3 Prozent niedriger.

'Deutschland hat im Jahr 2020 deutlich weniger strenge Lockdowns erlebt als Italien und Frankreich. Der Autohandel war nur wenige Wochen lang geschlossen. Besonders ausschlaggebend waren aber die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung sowie die Kaufprämie für Elektroautos. Ohne diese Incentives wäre der deutsche Markt deutlich stärker eingebrochen', erklärt Automobilanalyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler gegenüber pressetext.

Nicht alle deutschen Autokonzerne haben sich wieder aufgerafft. Während die Volkswagen-Gruppe im Dezember um 9,7 Prozent mehr Neuzulassungen erreicht hat, verzeichnet Daimler im gleichen Zeitraum einen Einbruch von 14,6 Prozent. Auch BMW ist mit einem Rückgang von 6,2 Prozent noch nicht wieder erholt.

'Die insgesamt relativ gute Entwicklung auf dem Neuwagenmarkt im Dezember sollte nicht als Zeichen einer Stabilisierung des Marktes interpretiert werden. Nach wie vor ist der Neuwagenmarkt unter enormem Druck und die derzeitige Entwicklung der Infektionszahlen in vielen Ländern lässt für das Frühjahr 2021 wenig Gutes erwarten', warnt Gerhard Schwartz, Leiter Industrial Products bei EY Österreich.

Auf jeden Fall gibt es viel aufzuholen. In Österreich gab es bei den Zulassungen 2020 einen Rückgang von 24,5 Prozent, es wurden weniger als 250.000 Fahrzeuge zugelassen. Auch bei den LKW gab es fast 17% weniger Neuzulassungen 2020. Immerhin waren die einspurigen Fahrzeuge mit 13,4 Prozent im Plus.

ampnet/pte/red

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#Branche #Markt #Absatz



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