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Aktuell  25.01.2023

Keine Verkehrswende

Wird das Auto zum Luxusgut, das sich nur noch wenige leisten können? Eine neue Studie zeigt, wie die Zukunft der Mobilität aussehen wird.

Zu teure Autos für die Bevölkerung, diese Befürchtung haben mittlerweile die Hälfte der Pkw-Halter in Deutschland. Dabei sind 77 Prozent der Konsumenten täglich auf das Auto angewiesen, weil der Öffentliche Personennahverkehr an ihrem Wohn- und Arbeitsort schlecht ausgebaut ist. Zu diesen Ergebnissen kommt der DAT-Report 2023. Die Endverbraucherstudie erscheint jährlich und basiert auf einer repräsentativen GfK-Befragung von 4600 privaten Autokäufern und Pkw-Haltern.

Die Befürchtung scheint berechtigt, denn die Preise für Neu- und Gebrauchtwagen sind 2022 in nie gekanntem Ausmaß gestiegen. So gab der durchschnittliche Neuwagenkäufer 42.790 Euro für sein Auto aus, 5000 Euro mehr als im Vorjahr. Gebrauchtwagen wechselten im Schnitt für 18.800 Euro den Besitzer (plus 3000 Euro).

„Damit haben sich die Gebrauchtwagenpreise innerhalb von zehn Jahre verdoppelt“, sagt DAT-Sprecher Martin Endlein. Gründe sind nach seiner Einschätzung das geringe Angebot an Neu- und Gebrauchtwagen bei gleichzeitig hoher Nachfrage. 13 Prozent der Befragten haben deshalb ihren eigentlich geplanten Autokauf abgebrochen: Die hohen Preise für Gebraucht- und Neuwagen sowie die allgemeine Preissteigerung schreckten sie ab.

Der jüngste DAT-Report zeigt auch, dass die politisch gewünschte 'Antriebs- und Verkehrswende' hin zu elektrifizierten Autos im Alltag auf zahlreiche Hindernisse stößt. Beispiel Elektroautos: Zwei Drittel der Neu- und ein Drittel der Gebrauchtwagenkäufer haben sich zwar mit dem Thema beschäftigt. Vier Fünftel der Neuwagenkunden haben dann aber doch ein Auto mit Verbrennungsmotor gekauft.

Hauptgründe für die Ablehnung des Elektroautos sind die geringe Reichweite, der hohe Anschaffungspreis und die langen Ladezeiten. Die schlecht ausgebaute Lade-Infrastruktur wird an Position vier genannt. DAT-Sprecher Endlein: „Vergangenes Jahr lag dieses Problem noch an dritter Stelle. Hier hat sich die Situation also verbessert.“ Immerhin wurden 2002 gleichviele batterieelektrische Autos wie Diesel neu zugelassen: jeweils 18 Prozent. Jeder dritte Neuwagen war hingegen ein Benziner. Damit sind Verbrennungsmotoren weiterhin die bei weitem beliebteste Antriebsart.

Bei Gebrauchtwagenkäufern ist der Anteil der E-Autos naturgemäß noch niedriger, was an dem geringeren Angebot liegt: Nur sieben Prozent der Besitzumschreibungen waren Hybride oder Stromer. Verständlich, denn Gebrauchtwagenkäufer wissen oftmals nicht, wo sie ihr Elektroauto laden sollten: Nur 41 Prozent haben eine eigene Garage oder einen Tiefgaragenplatz. Bei den Neuwagenkäufern sind das immerhin 67 Prozent. Auf öffentliche Ladesäulen angewiesen zu sein ist aber teuer und umständlich. Denn dort kostet der Storm teils doppelt so viel wie zuhause.

Die Daten zeigen: Immer mehr Autokäufer beschäftigen sich ernsthaft mit dem Thema Elektromobilität, scheitern im Alltag aber an der Umsetzung. Das gilt auch für die viel diskutierte Verkehrswende weg von eigenen Auto hin zum ÖPNV und zu neuen Mobilitätskonzepten: So schätzen zwei Drittel der Bewohner von Kleinstädten (unter 20.000 Einwohner) den öffentlichen Nahverkehr an ihrem Wohnort schlecht oder sehr schlecht ein.

Dort wohnen aber immerhin 41 Prozent der Bevölkerung. „Anders in der Großstadt, wo ein Drittel aller Menschen in Deutschland leben. Dort sagen 34 Prozent derjenigen, die ein Auto besitzen, dass der ÖPNV sehr gut ausgebaut sei, 52 Prozent empfinden ihn als gut“, heißt es im DAT-Report. Hier fällt der Abschied vom Auto also leichter.

Wäre da nicht die hohe emotionale Bindung an die eigenen vier Räder: 86 Prozent der Pkw-Halter macht das Autofahren Spaß, 90 Prozent fühlten sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt, 91 Prozent schätzen dessen Freiheit und Unabhängigkeit.

Immerhin finden aber 53 Prozent der Autobesitzer, dass sich die individuelle Mobilität ändern müsse, durch weniger Autos und mehr Alternativen zum eigenen Pkw. Doch gerade an solchen Alternativen wie Car- und Ridesharing, wobei sich mehrere Menschen ein Auto oder eine Fahrt teilen, fehlt es vielerorts. Und bis sich das nicht ändert, wird die Verkehrswende wohl warten müssen.

ampnet/red/Guido Reinking

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#Studie #Mobilität #Auto #Dat #Deutschland



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