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Aktuell  11.04.2021

Boring: Las Vegas Loop

Nicht weniger als eine Revolution des Verkehrs sollte es werden, das Loop- und Hyperloop-System von Tesla-Chef Elon Musk.

Mit dem Loop-Konzept sollen Autos von Punkten an der Oberfläche sowie von Privatgaragen aus in ein unterirdisches Tunnelsystem eingespeist werden, wo sie im Autobahntempo von A nach B zischen. Das Hyperloop-Konzept sieht gar eine Magnetbahn im Vakuum vor, mit dem beispielsweise die Distanz von Los Angeles nach San Francisco in „36 Minuten“ bewältigt werden kann. Jetzt hat Musks „Boring Company“ – boring steht für das Ausbohren von Tunneln – einen weiteren Schritt vorgelegt.

Denn jetzt wurde der Presse das LVCC-Projekt in Las Vegas demonstriert – Musks erstes Loop-Projekt, für das die Stadt mehr als 40 Millionen Euro springen ließ. Die Vorschusslorbeeren waren groß: „Völlig irre“ sei das Projekt, urteilte erst vor wenigen Wochen ein großes Fachportal für E-Mobilität: „Unterirdisch sollen Fahrgäste mit bis zu 250 km/h von A nach B transportiert werden – und zwar mit autonom fahrenden Tesla-Autos.“ Das Ganze sei „kein Hirngespinst“.

Doch wer sich eine Mobilitätsrevolution erhofft hatte, wurde diese Woche bitter enttäuscht. Ein Jahr lang war überirdisch gebaut und unterirdisch gegraben worden – mit der „inzwischen legendären Tunnelbohrmaschine Godot“, wie die Boring Company gravitätisch mitteilt. 4400 Personen pro Stunde soll der Tunnel befördern können. Das System ist ganze 2,7 Kilometer lang, und die Autos bewegen sich in ihm mit maximal 55 km/h, ohne dass die autonomen Fahrfunktionen genutzt werden könnten. Lichteffekte sorgen für futuristischen Appeal.

Man darf sich den Vegas Loop in seiner aktuellen Form ungefähr so vorstellen, als würde die Stadt Frankfurt vom Messeturm zum Rebstock-Parkplatz einen Tunnel bauen, in den man mit einem Elektroauto einfahren darf, um sich den Fußmarsch vom einen zum anderen Ende der Messe zu ersparen. Darüber, wie sich die Autos einfädeln, welche Fläche die Wartebereiche benötigen oder was die Benutzung des Tunnels kosten soll, hüllt sich die Boring Company noch in Schweigen. Dem Vernehmen nach fehlen auch noch Freigaben der Brandschutzbehörde.

Während es dem bescheidenen Tunnel in der Wüstenmetropole an jeglicher Innovation gebricht, so handelt es sich doch immerhin nicht um ein Hirngespinst ohne Chance auf Umsetzung. Wie etwa Musks „Hyperloop“, den angeblich per Kaltgas-Rückstoßsystem fliegenden Roadster oder die Raketenflugzeuge, mit dem man „in 39 Minuten“ von New York nach Shanghai fliegen soll.

Spielerisch zum Affen machen

Das von Elon Musk in San Francisco gegründete Unternehmen Neuralink lässt derweil einen Affen 'Pong' spielen. Das ist ein von Atari 1972 vorstelltes Compuerspiel. Es ähnelt dem Tischtennis. Das Besondere an der auf YouTube hochgeladenen Videopräsentation: Das Tier steuert seinen 'Schläger' allein mit seinen Gehirnströmen. Der Zuschauer muss allerdings ein wenig Geduld haben, denn Pager, der neunjährige Makake, spielt zunächst ein anderes Spiel, bei dem er den Cursor ganz konventionell mit einem Joystick bedient.

Pager erhielt vor sechs Wochen per Gehirn-OP ein Implantat, das die Gehirnströme anzapft. Ein Sender schickt die Signale an einen Computer, die sie wiederum in Curser- beziehungsweise 'Schläger'-Bewegungen umsetzt. Ziel ist es, eine Gehirn-Computer-Schnittstelle zu entwickeln, mit der Menschen, die körperlich eingeschränkt sind, einen Curser oder gar eine Tastatur und ein Mobiltelefon bedienen können.

Zuerst lernte Pager Videospiele mit einem Joystick zu spielen. Damit er bei der Stange blieb, gab man ihm aus einem metallischen Halm einen dünnen Bananenbrei, eine der Lieblingsspeisen von Makaken. Während er gleichzeitig am Halm nuckelte und spielte, zeichnete das Neuralink-Gerät Informationen darüber auf, welche Neuronen feuerten. Dabei lernte es, die Handbewegungen des Tiers vorherzusagen. Nach dem Erlernen der Muster nahmen die Entwickler ihm den Joystick weg. Jetzt spielte Pager nur noch mit seinen Gehirnströmen.

Wenn man Musk glauben darf, zeigt das Video eine bereits etablierte Anwendung des Neuralink-Geräts. Bereits im Juli 2019 behauptete er, ein speziell trainierter Affe sei in der Lage, einen Computer mit seinem Gehirn und dem Neuralink-Implantat zu steuern. Seitdem präsentierten seine Forscher die Technologie an Schweinen. Heute hat Musk getwittert, dass Neuralink eine gelähmte Person schneller twittern lassen könnte als eine Person, die ihre Daumen auf einem Smartphone benutzt. Ziel sei es, Signale einer Neuralink-Einheit im Gehirn an Neuralinks zu senden, die an zentrale Nervencluster im Körper angeschlossen sind. Damit könnten Signale aus dem Gehirn etwa die Nerven aktivieren, die für Beinbewegungen zuständig sind. 'Dann können Querschnittsgelähmte wieder laufen', so Musk.

ampnet/red/pte

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#Musk #Tunnel #Tesla



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