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Aktuell  28.08.2019 (Archiv)

Mitsubishi L200 im Test

Die neueste Ausgabe des Pick-Ups ist in Europa ein Exote, aber auch diese Kategorie hat immer mehr Fans am alten Kontinent.

Pick-ups sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Die einst einfach gestrickten Helfer für Handwerker und Landwirte haben in den vergangenen Jahren Komforteigenschaften entwickelt, die sie auch für Zeitgenossen interessant machen, die nicht regelmäßig Strohballen oder Werkzeug auf der Ladefläche transportieren. In den USA führt seit Jahren mit dem Ford F-150 ein Pick-up unangefochten die Zulassungsstatistik an, und auch in Europa kommen mehr und mehr private Kunden auf den Geschmack – allerdings noch immer in überschaubaren Dimensionen.

Auch der neue Mitsubishi L200, der in der jüngsten Version jetzt bei den Händlern steht, gehört zu den Vertretern der angenehmen neuen Generation der kleinen Nutzfahrzeuge, die eigentlich dem Begriff „Sportliche Nutzfahrzeuge“ oder SUV näher kommen als die weichgespülten Geländegänger für die Stadt. Der L200 setzt die Tradition fort, die vor mehr als 70 Jahren mit dem Mitsubishi Mizushima begann, einem Moped mit Ladefläche, das 1946 in Japan auf den Markt kam. Der erste L200 (damals noch L 200 geschrieben) rollte 1993 nach Deutschland, und insgesamt wurden bisher weltweit 4,7 Millionen Exemplare verkauft, von denen 416 000 noch auf europäischen Straßen unterwegs sind. Der im thailändischen Werk Laem Chabang produzierte Pritschenwagen ist aktuell das zweitwichtigste Mitsubishi Modell hinter dem SUV Outlander.



Der L200 reiht sich beim Design nahtlos in die Modellfamilie ein. Die neue Frontpartie trägt das so genannte Dynamic Shield und wirkt nun aufgeräumter als beim Vorgänger. Vorne und hinten bringen LED-Leuchten Licht in die Dunkelheit, und die hochgesetzten Frontscheinwerfer sind nun besser bei Wasserdurchfahrten geschützt. Unverändert blieben die Böschungswinkel mit 30 Grad vorne und 22 Grad hinten. Im Vergleich zum Vorgänger wurden die Trittbretter verbreitert, die angesichts der großzügig bemessenen Bodenfreiheit gerne genutzt werden.

Im Innenraum müssen sich die Stammkunden nur an geringe Veränderungen gewöhnen. Zwar bekam die Mittelkonsole ein neues Design und auch die Anzeigenelemente wurden überarbeitet, doch sonst blieb alles weitgehend wir bisher. Die neu konturierten Frontsitze bieten guten Seitenhalt, was sich vor allem im Gelände auszahlt.

Bei den Materialien dominiert leicht zu reinigendes Hartplastik, das aber sauber verarbeitet ist, und die Atmosphäre nicht negativ beeinflusst. Als Antrieb wählten die Mitsubishi-Entwickler einen 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS (110 kW) und einem Drehmoment von 400 Newtonmetern bei 1750 Umdrehungen in der Minute, der die Abgasnorm Euro 6d-Temp-Evap erfüllt. Der Motor kann wahlweise mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe oder einer Sechs-Gang-Wandlerautomatik gekoppelt werden.



Der Selbstzünder macht sich nach dem Start deutlich bemerkbar, und stellt seine akustische Begleitung erst nach einigen Kilometern ein, um dann weitgehend zu verstummen. Mit 2039 Kilogramm gehört der L200 zu den Leichtgewichten seiner Klasse, und dafür reicht der Antrieb allemal aus. Naturgemäß ist hier kein Dynamik-Triebwerk unterwegs, doch für die zügige Fahrt zum Kunden oder aufs Feld ist die Leistungsentfaltung allemal ausreichend.

Mit einem Wendekreis von 11,8 Metern ist der L200 angenehm wendig, und dank des überarbeiteten Fahrwerks (vorne erhöhte Federrate und vergrößerter Stoßdämpfer und hinten optimierte Schwingungsdämpfung sowie sechs Blattfedern) sind die Insassen durchaus komfortabel unterwegs. Auch auf schlechtem Untergrund und im Gelände erreicht der L200 nicht zuletzt dank der verbesserten Verwindungssteifigkeit gute Werte.

Abseits der Straße kann der Fahrer je nach Ausstattung aus den vier Fahreinstellungen Gravel, Mud/Snow, Sand und Rock wählen. Bisher ist der Pick-up vor allem bei Gewerbekunden beliebt. Ihr Anteil liegt aktuell bei 80 Prozent, doch mit der neuen Generation will die Marke auch zunehmend Privatkunden ansprechen. Allerdings wird es, wenn überhaupt, erst mit dem nächsten Modellwechsel eine elektrifizierte Version geben.

Neben der Hardware überabeitete Mitsubishi auch die Sicherheitssysteme. Zu den neuen Assistenten gehören nun je nach Ausstattung eine 360-Grad-Kamera, ein Auffahrsystem mit Fußgängererkennung und Notbremsung sowie Assistenten für den toten Winkel und das Ausparken sowie eine Einparkhilfe vorne und hinten. Wie bisher kommt der L200 mit Spurhalteassistent, einer aktiven Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Berganfahrhilfe und Gespannstabilisierung zu den Kunden.

ampnet/red

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#Pick-Up #Test #Mitsubishi



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