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Test Drive  05.10.2016 (Archiv)

Seat Ateca im Test

Um die beiden Gesichter des neuen Seat-SUV Ateca auf der Straße und im Gelände zu beschreiben, muss man nicht zwangsläufig Robert Louis Stevenson und seine Figuren Dr. Jekyll und Mr. Hyde bemühen.

Aber der Ateca beeindruckt im Gelände mehr, als gemeinhin einem Fronttriebler mit automatisch zuschaltendem Allradantrieb zugestanden wird. Dass Mr. Hyde auf der Straße zum angenehmen Zeitgenossen wird, überrascht dagegen weniger.



Auf dem Gelände des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums Lang-Lebring (Steiermark) bekam Mr. Hyde seine Chance. Es ging dort zunächst über Offroad-Pisten für Halbprofis. Bei anspruchsvollen Steigungen und extremen Neigungswinkeln von knapp 40 Prozent zeigte der Ateca sein wildes Gesicht unter dem spanisch-dynamischen Blech. Auf dem eigens präparierten Parcours bewies er seine Fähigkeiten – ob mit einem Rad in der Luft, steil bergauf oder schräg bergab. Dank seiner größeren Bodenfreiheit und längeren Federwegen meisterte er auch spektakuläre Verschränkungen, mit dem Bergabfahr-Assistenten blieb der Ateca auch für Offroad-Laien ein sanftmütiger Dr. Jekyll. Mit etwas Geduld und genügend Gas wühlte er sich mit seinen Sommer-Straßenreifen während der steilen Bergauffahrt durch tiefe Löcher

Aber man weiß nie, was noch kommt. Bei der Ateca-Präsentation war das eine Blindfahrt nur mit Hilfe der im Kühlergrill, den Außenspiegeln und der Heckstoßstange eingebauten Weitwinkelkameras. Auf dem acht Zoll großen Touchscreen generieren sie ein situationsgerechtes Außenbild. Nur mit dessen Hilfe, aber mit rundum abgeklebten Scheiben sollte der Ateca durch einen Parcours gesteuert werden. Die „Top-View“ genannte Funktion hilft dem Fahrer bei freier Sicht durch alle Scheiben offroad, aber auch im Alltag. Im Gelände kann so beispielsweise eine steile Senke abgesucht werden, die sonst von der Fahrzeugfront verdeckt bliebe. Im Alltag dient das Rundum-Kamerasystem hauptsächlich dem Einparken und der Abdeckung von toten Winkeln.



Auf der malerischen Weinstraße an der Grenze zu Slowenien erwies sich der Spanier – wenig überraschend – als ein Meister der engen Kurve. Während er sich im Gelände bissig benahm, so fuhr er hier deutlich gelassener. Schon die 85kW / 115PS in der Einstiegsversion Reference 1.0 TSI Ecomotive und Frontantrieb ermöglicht flottes Vorankommen. Mit den 140 kW / 190 PS im 2.0 TDI und mit Allradantrieb wird aber erst das volle Spektrum von der spanischen Version von Dr. Jekyll bis Mr. Hyde erlebbar.

Dank großzügigen Raumangebots, seiner zahlreichen Assistenzsysteme und der mit fünf Euro-NCAP-Sternen bewerteten Sicherheit stellt er auch für Familien eine Alternative dar. Mit seinem emotionalen Design und der facettenreiche Konnektivität spricht er gerade diese Kundschaft an: jung, modern und an Effizienz interessiert. „Als dritte Modellsäule soll der Ateca, neben dem Ibiza und dem Leon, für Seat neue Zielgruppen erschließen und den Altersdurchschnitt unserer Kunden senken“, so Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat in Deutschland.



Wer die Wachstumrate des SUV-Marktes im Blick hat, erkennt, dass dieses Segment auch für einen neuen Ateca genügend Absatzchancen bereithält. Die Tatsache, dass 70 Prozent der bereits bestellten Seat-SUV in der höchsten, der „Excellence“-Ausstattungsvariante gewählt wurden, deutet zudem auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis hin. Der Ateca ist der richtige Allradler für den – hoffentlich steilen – Wachstumspfad, den die spanische Volkswagentochter nun endlich zu erreichen scheint.

ampnet/oa/red

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#Seat #SUV #Geländewagen #Offroad #Test



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