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Aktuell  04.12.2007 (Archiv)

Spritpreise sind zu hoch

Der ARBÖ moniert die in Österreich zu hohen Spritpreise. Insbesondere der Dieselpreis ist auf den internationalen Spotmärkten nach unten gegangen. Doch an der Zapfsäule zahlt man noch immer Rekordpreise.

Wenn es nach den Spotmarktpreisen in Rotterdam geht, muss Diesel in Österreich ab sofort um 4,5 Cent sinken, stellt der ARBÖ fest, denn in Rotterdam sind die Dieselpreise schon seit 10 Tagen ständig gefallen (bis auf einen Aussreißer). Auch bei Eurosuper ist eine Verbilligung an den heimischen Zapfsäulen um 1,5 Cent fällig, weil am Spotmarkt die Großhandeslpreise für Eurosuper nun schon seit vierzehn Tagen fallen. Die Dieselpreise in Rotterdam sind seitdem um 11 Prozent eingebrochen, die Eurosuper-Preise um 8 Prozent und haben jeweils den niedrigsten Stand seit einem Monat erreicht.

Obwohl Diesel in Rotterdam seit Montag voriger Woche Tag für Tag billiger wurde, hat sich Diesel in der letzten Woche verteuert und vergangenen Donnerstag sogar einen neuen Spitzenwert von 1,21 Euro pro Liter (im Schnitt) erreicht. Erst seit gestern sind sie langsam wieder gefallen, im Schnitt um 1,5 Cent pro Liter. 'Das ist viel zu wenig. Diesel muss erstens sofort herunter. Ein Zuwarten auf die OPEC-Konferenz ist nicht gerechtfertigt. Zweitens muss es eine spürbare Verbilligung um 4,5 Cent sein', so ARBÖ-Pressesprecherin Lydia Ninz.

Eurosuper wurde seit Freitag letzter Woche etwas günstiger, aber nur um 1,5 Cent im Schnitt. 'Nocheinmal soviel sind aufgrund der interantionalen Entwicklung drinnen', rechnet die ARBÖ-Expertin vor. Einmal mehr fordert der ARBÖ die zuständigen Behörden und Politiker auf, mehr Licht ins Dunkel der Spritpreise zu bringen, auf nationaler wie EU-Ebene.

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