Mitsubishi Motors Corporation (MMC) und PSA Peugeot Citroën werden die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf die Fertigung von kompakten Sport Utility Vehicles (SUV) erweitern. Die Kooperation sieht die jährliche Produktion von 50.000 Einheiten für Peugeot und Citroën vor. Die französischen Modelle, die mit ihrem markentypischem Design auf den Markt kommen, teilen sich viele Komponenten mit dem neuen Mitsubishi ASX.
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Die PSA-Versionen können sowohl mit Allradantrieb als auch mit Frontantrieb angeboten werden. Peugeot und Citroen bauen aber ihren eigenen 1,6 HDi Dieselmotor ein. PSA erweitert damit das Modellangebot für ihre Marken Peugeot und Citroën und erwartet, mit den zusätzlichen Modellen vor allem neue Kunden in einem bis 2015 weltweit um 60 Prozent wachsenden Marktsegment anzusprechen. Für die Mitsubishi Motors Corporation bedeutet diese Produktionserweiterung eine bessere Kapazitätsauslastung im Produktionsbereich.
Dies ist bereits das vierte gemeinsame Projekt der beiden Unternehmen Mitsubishi Motors Corporation und PSA Peugeot Citroën: Im SUV-Segment mit dem Mitsubishi Outlander und den darauf aufbauenden Modellen Peugeot 4007 und dem Citroën C-Crosser, dem in Betrieb genommenen gemeinsamen Werk im russischen Kaluga und den Ende 2010 auf den Markt kommenden Elektroautos Peugeot iOn und Citroën C-zero, die auf dem Mitsubishi i-MiEV basieren. Der i-MiEV wird bereits seit Mitte vergangenen Jahres in Japan angeboten.
Mitsubishi ASX im ersten Test
Mitsubishi tritt mit dem ASX, der wahlweise auch mit Allradantrieb zu haben ist, gegen die etablierten Wettbewerber Ford Kuga, Hyundai iX35, Skoda Yeti, VW Tiguan und Toyota RAV4 an. Der neue 4,30 Meter kurze ASX soll gleich vier Modelle der Vergangenheit (Lancer Kombi, Pinin, Space Star und Space Runner) vereinen. Keine leichte Aufgabe, aber eine sinnvolle, zumal das Segment der Crossover-Modelle in den kommenden Jahren wachsen soll.
Der ASX gibt es mit einem 1,6-Liter Vierzylinder-Benziner mit 117 PS/86 kW) und einem neu entwickelten 1,8-Liter Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung (150 PS/110 kW). Den permanenten Allradantrieb bietet Mitsubishi nur in Verbindung mit dem Dieselmotor an. Die Kraftübertragung übernimmt entweder ein manuelles Fünfganggetriebe oder bei den hochwertigeren Ausstattungen ein Sechsganggetriebe. Im nächsten Jahr soll das Doppelkupplungsgetriebe nach geschoben werden.
Der von uns gefahrene ASX 1.8 DI-D 2WD erfreute mit einem munteren Dieselmotor (300 Nm ab 2.000 Umdrehungen/Minute), wenn auch akustisch präsent, einem ordentlichen Fahrkomfort, einem präzise zu bedienenden Sechsganggetriebe und einem Fahrgefühl, das nicht nur wegen der leicht erhöhten Sitzposition angenehm ist, sondern auch wegen den ordentlichen Sitzen und der praxisgerechten Anordnung der Bedienelemente rundum die Armaturentafel. Kurz gesagt, mit dem ASX hat Mitsubishi ein heißen Eisen im Feuer der kompakten SUV, bei dem nicht nur der Preis heiß ist.