Diese Website verwendet meisterhafte Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.















Neueste Artikel

Toyota und Peugeot-Citroen
Österreicher fahren lieber selbst
Conti mit schlechten Zahlen
Euroherc läßt 90 Tage warten?
mehr...








Advent.at Magazin 2018


Aktuelle Highlights

Autobahnbignette 2019



Querverweise
Gebrauchtwagen Wert

 
Auto.At AutoBiz
Branche  03.05.2010 (Archiv)

Zulieferer kalkulieren zu ihrem Nachteil

Die Automobilzulieferindustrie kalkuliert oft zu ihrem eigenen Nachteil, viele Probleme sind hausgemacht und vermeidbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Management Consultants Horváth & Partners, die jetzt in Wien vorgestellt wurde.

Genaueres Prozessmanagement, eine Standardisierung der Abläufe und präzisere IT-Systeme könnten zu einer deutlich transparenteren Darstellung der Profitabilität der kalkulierten Produkte und damit zu einer Verbesserung der Ertragslage führen, sagt Automobilzulieferer-Experte Andreas Brauchle.

Die Wirtschaftskrise hat Automobilhersteller hart getroffen und eine Kettenreaktion bei Handel und Zulieferern ausgelöst. Nach wie vor leiden jene Firmen besonders, die in direkter Abhängigkeit zu den Automobilherstellern stehen. Die Ausweitung der Nischenprodukte bei den OEM und die damit zusammenhängende eingeschränktere Möglichkeit, Investitionen auf hohe Stückzahlen zu verteilen, sowie die generelle Tendenz der Hersteller, die Entwicklung nicht mehr separat, sondern über die Stückzahl zu finanzieren, schränkt den finanziellen Spielraum der Zulieferer zusätzlich ein.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist die richtige Kalkulation der Produkte von entscheidender Bedeutung. Hier wird die Basis des wirtschaftlichen Erfolges gelegt. Ein Angebot für ein angefragtes Projekt zu legen, kann die gesamte Unternehmensstrategie in den Dimensionen Produkt, Markt, Kunde und Technologie beeinflussen. Vor einer positiven Produktentscheidung ist es das richtige Zusammenführen der Mengen- und Leistungsdaten, das den späteren Erfolg des Projektes bestimmt. Wie die Untersuchung von Horváth & Partners zeigt, ist gerade die häufig mangelhafte Zusammenführung von qualitativ unzureichenden Daten die Ursache für Unstimmigkeiten im Kalkulationsprozess.

Horváth & Partners rät zu einer deutlich gesteigerten Standardisierung des Kalkulationsprozesses. So könnten steigende Prozesskosten, Fehleranfälligkeit und terminliche Verzögerungen, wie sie bei einer individuellen Vorgangsweise auftreten, verringert werden. Eine solche Standardisierung und Verschlankung hat häufig eine stärkere Zentralisierung der Kalkulation oder die Einführung einer zentralen Stelle mit hoheitlichen Funktionen zur Folge.

Handlungsbedarf besteht auch bei den Schnittstellen zwischen Zulieferern und Automobilherstellern. Insbesondere die mangelhafte Kommunikation zwischen technischen und kaufmännischen Bereichen führt laut den Studienteilnehmern zu Prozessverzögerungen und Mehrarbeit, die sich in Prozessschleifen und Doppelarbeit äussert.

Vor einer besonderen Hürde stehen die Automobilzulieferer im Kalkulationsprozess, wenn es um ihre IT-Systeme geht. Oft mangelt es an geeigneten standardisierten Tools, die den Kalkulationsprozess mit ERP- und Controllingsystemen verknüpfen.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Kalkulation #Zulieferer #Österreich #Management


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Folge unserem Instagram...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Autoindustrie in Venezuela
Im ersten Halbjahr 2014 ist der Output der venezolanischen Autoindustrie um 83 Prozent auf ein Sechstel g...

Zulieferer atmen auf?
Nach einem schwierigen Jahr 2009 blickt der angeschlagene Nürnberger Automobilzulieferer Leoni wieder opt...

Zu wenig nachhaltig?
Die 15 weltweit größten börsennotierten Autokonzerne kommen in Sachen Nachhaltigkeit noch immer nicht ric...

Magna macht Verluste
Wie der Zulieferer Magna im kanadischen Aurora mitteilte, verlor das Unternehmen im vierten Quartal 2009 ...

2010 wird das kritische Jahr
Die Autokrise könnte länger dauern als gedacht. Dass sich Schwäche des Fahrzeuggeschäfts auf wichtigen Ab...

Bosch ist optimistisch
Der Autozulieferer Bosch rechnet für dieses Jahr mit einer positiven Entwicklung der Geschäfte. Allerding...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

   






Top Klicks | Thema Branche | Archiv



 

 

  Sponsoren, Partner:
  


AutoSzene Magazin


VieCC 2018 Wien


BMW X7 2018


BMW Z4 erneuert


Classic Days 2018


Volvo V90 Test


Furtner live

Aktuell aus den Magazinen:
 Facebook startet Watch Youtube-Mitbewerber von Facebook
 Weihnachts-Magazin Das neue Advent.At-Heft ist da!
 Cebit abgesagt Keine IT-Messe in Hannover mehr
 Anrainerparken für Unternehmen Wien ändert Kurzparkregeln im Dezember
 Vignette 2019 Alle Infos und Aktionen zur Autobahnvignette

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap   
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net    |    imaginator.at