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Aktuell  04.11.2009 (Archiv)

Opel geht nicht an Magna!

Denn der Verkauf der Rüsselsheimer Marke wurde von Mutter GM mehr oder weniger überraschend abgeblasen. Magna übernimmt Opel damit doch nicht.

Dies sei eine Entscheidung des 13-köpfigen GM-Verwaltungsrates unter Leitung des 68-jährigen Edward Whitacre Jr., teilte der US-Autobauer am Dienstagabend in Detroit mit. General Motors will die Sanierung der Marke Opel selbst in die Hand nehmen. Die dafür notwendigen finanziellen Aufwendungen belaufen sich nach Aussagen von GM-Chef Fritz Henderson auf drei Milliarden Euro.

Bis zuletzt waren in dem monatelangen Tauziehen um den Verkauf von Opel die Beteiligten wohl mehrheitlich davon ausgegangen, dass dem Konsortium aus dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und der russischen Sberbank die Mehrheit, sprich 55 Prozent, an Opel zugesprochen werden würde. Selbst GMs Europachef Carl-Peter Forster war noch kürzlich davon überzeugt; ein Umschwenken des obersten GM-Gremiums schloss er aus.



Auch aktuelle Personalentscheidungen deutete die Branche als Anzeigen für die bevorstehende 'Entlassung' Opels in Magna-Hand. So wechselt der deutsche Chefingenieur Frank Weber, der maßgeblich an der Volt-Entwicklung mitgewirkt hat, zum 1. Dezember zu Opel, um dort die Produktentwicklung mitzuverantworten. Zurück nach Rüsselsheim kehrt auch Rita Frost, die Direktorin Produktentwicklung bei GM Powertrain Europa.

Dass die Weichen in Detroit jetzt anders gestellt wurden, mag nicht zuletzt an der jüngsten Intervention der EU-Kommission gelegen haben. Sie hatte massive Vorbehalte gegenüber der dem Opel-Käufer von der deutschen Bundesregierung zugesicherten staatlichen Beihilfe. In Brüssel sah man diese Zusage zu stark geknüpft an die Entscheidung, dass Magna den Zuschlag für Opel bekäme und machte eine Wettbewerbsverzerrung aus. In Richtung Detroit gab es die Empfehlung, den Deal nochmals zu überdenken. Während die Amerikaner 'in Klausur' gingen, ruderte die deutsche Regierung zurück und versprach Unterstützung einem jeden Käufer. Auch der Opel-Mutter.

Diese Zusage mag den Verwaltungsratsmitgliedern in die Hände gespielt haben, die Opel ohnehin nicht gern unter die Regie des unter starkem russischen Einfluss stehenden Konsortiums gegeben hätten. Dass die benötigten finanziellen Mittel in Europa locker gemacht werden, ist sich GM sicher. Der entsprechende Restrukturierungsplan soll bald Deutschland und anderen Regierungen vorgelegte werden. Dabei hofft man 'auf eine wohlwollende Prüfung', so Henderson.

Folgen für Opel und Aspern

Der GM-Boss entschuldigte sich in diesem Zusammenhang für den monatelangen Verhandlungsmarathon um die Zukunft Opels: 'Wir verstehen, dass die Komplexität und Dauer dieses Themas für alle Beteiligten anstrengend war.' Die jetzige Entscheidung hält GM aber für die beste für Kunden, Beschäftigte, Zulieferer und Händler. Sie sei der stabilste und kostengünstigste Ansatz, um die Zukunft von Opel und Vauxhall langfristig zu sichern. – Doch bis es so weit ist, beginnt jetzt ein neuer Verhandlungsmarathon, der mit Regierungen und Gewerkschaften.

Ob Deutschland damit die bereits gegebenen und die geplanten Milliardenförderungen zurücknimmt, ist noch unklar. Zumindest an die von Magna gegebene Standort- und Mitarbeitergarantie dürfte man General Motors erinnern. GM plant ja, so die bisherigen Berichte, einen viel stärkeren Einschnitt bei Standorten und Mitarbeitern - die Wender im Übernahmepoker bedeutet für die Gewerkschaften kaum einen Vorteil.

Für Magna könnte sich die Situation auch als Vorteil erweisen. So war zuletzt an einigen Stellen zu hören, dass die profitablen Magna-Kunden sich vom Zulieferer abwenden könnten, wenn dieser am Mitbewerber Opel beteiligt ist. Ob sie es angesichts der wirtschaftlichen Lage trotzdem tun, ist ungewiss. Magna verliert damit zwar einen potentiellen neuen 'Auftraggeber' im eigenen Unternehmen, aber auch ein Argument, das gegen die Produktion von Fremdherstellern gesprochen hätte.

Opel Austria in Wien Aspern dürfte zwar zittern, da unter der Flagge von GM stärkere Einschnitte drohen, insgesamt sollte das Werk aber weiterhin gesichert sein. Es dürfte unter den Opel-Werken profitabel und effizient sein und stellt vor Allem Produkte mit Zukunft her. Der Ausbau durch Magna dürfte ausbleiben, größere Änderungen werden so schnell aber auch nicht kommen.

Verloren hat in dem langen Poker rund um die Übernahme auf jeden Fall die deutsche Regierung und GM. GM stellte sich als unzuverlässiger Vertragspartner heraus, die deutsche Regierung als Marionette, die man tanzen lassen kann. Sollte sie nun auch noch gezwungen sein, für GM Gelder auszugeben, könnte das für Bundeskanzlerin Merkel heikel werden.

ar/red

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