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Test  02.08.2013 (Archiv)

Porsche als Elektro-Cabrio im Test

Elektroautos seien die Zukunft, heißt es. Infrastruktur wird gebaut, auch. Und e-Mobile zwischen Tesla und Vorzeige-Kompakten versuchen den Start. Doch es gibt interessante Alternativen.

Nissan Leaf, e-Smarts, die emissionsfreien PSA-Modelle und viele Hybride: An Ideen zur stromenden Zukunft fehlt es nicht. Wir haben uns in dieser Hinsicht aber eine andere Umsetzung angesehen und auch in Wien getestet.



Basis dieser Chance, die 'ecotech' in der Hauptstadt entwickelt hat, ist ein Porsche 911, im Test ein Carrera4 Cabrio. Das ältere Modell hat wenig Kilometer am Buckel, dafür aber einen kapitalen Motorschaden und ein Refreshment der Front - ersteres ist bestens für einen Umbau, zweiteres Grund für die schöne Erscheinung. Ein Sportwagen mit Motorproblemen ist auch noch günstig zu haben - auch eine gute Voraussetzung für Umbauten.

ecotech baute dem Wagen den Benzinmotor aus, ließ aber den Rest der Technik im Wagen. Der Allradantrieb ist also genauso vorhanden wie das Porsche-Getriebe, Fahrwerk und so weiter. Selbst im Innenraum ist im Wesentlichen alles so wie gehabt - Haptik und Usability ändert sich durch die neue Motorisierung nicht. 'Wir bringen dem Wagen sogar den original Porsche-Sound bei, auch wegen der Sicherheit auf der Straße' erklärt Vitaliy Kryvoruchko von ecotech.


Fotos: Porsche als Elektroauto

Wie das Konzept aus wirtschaftlicher Sicht bilanziert und wie es um das Laden zuhause aussieht bzw. wie Firmen das unterstützen können, klären wir in einem Artikel nächste Woche. Heute sehen wir uns an, wie der Porsche auf der Straße und in der Praxis punktet. Wie realitätsnah ist der Porsche also, den ecotech zum Elektroauto umgerüstet hat?

Also nichts wie hinein in den Wagen. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Akku voll, 150 Kilometer (in der Praxis waren es 120 bei 'etwas' sportlicherer Fahrweise) Fahrspaß steht also bevor. Trotz entsprechender Akkus ist der Porsche nicht schwerer als gewohnt, nur die Leistung verwundert am Steuer. Die steht nämlich schon 'ohne Drehzahl' voll an, der Elektromotor dreht erwartungsgemäß gleichmäßig und kraftvoll hoch. Den normalen Carrera4 an der Kreuzung sieht man also nachher eher im Rückspiegel, wenn man den Elektromotor walten lässt. Erster Punkt für den ePorsche.

Ansonsten fühlt sich der Umbau sehr original an. Man schaltet in der 6-Gang-Automatik, der Drehzahlbereich ist zwar auf etwa 3000 Umdrehungen limitiert, dafür ist der Motor so elastisch, dass man mit drittem und sechstem Gang eigentlich komplett auskommt. Wenn da nicht die Gewohnheit wäre, die zum Schalthebel greifen lässt. In üblicher Porsche-Manier, also mit viel Spaß. In einer 5er-Zeit auf 100, derzeit auf 130 km/h limitiert. Zwar kommt eine Version, die auf 260 hoch geht, seinen Spaß-Bereich hat der 911er aber ohnehin in den Kurven. Später wird der Porsche auch noch das Bremsen zusätzlich noch verstärkt rekuperieren, wodurch die Reichweite noch einmal um ein Viertel höher ausfällt. Spaß am Fahrersitz: Zweiter Punkt für den Porsche ecotech-Umbau 'e-Drive'.

Und die Sache mit der Reichweite? Nun, da kann man 100 km locker packen, selbst wenn man so fährt, wie wir. Ohne Rücksicht auf grüne Stadtpolitik, dafür aber jede grüne Ampel erreicht, selbst wenn sie in Entfernung war. Der Touchscreen im Cockpit, der ergänzende Informationen zu den 5 klassischen Rundanzeigern bringt, zeigt eher den roten Bereich im eco-Display, Chancen zur Entlastung und zur Energierückgewinnung gönnen wir dem Porsche nicht. Trotzdem: An die 120 Kilometer Distanz in einem Schritt sind kein Problem, danach geht es 1,5 Stunden an die Steckdose um erneut so weit zu fahren.

Ladestationen und Kabelrollen

Aus der Praxis: Jeder Billa mit Ladestation, jede Tiefgarage mit Steckdose oder auch die Raststationen mit Starkstromanschluss - der Porsche saugt den Strom, der da ist. Anschlussprobleme gibt es nicht, je stärker der Strom, desto schneller die Ladung. Und im Kofferraum ist immer die Kabelrolle mit, um im Notfall bis zur nächsten 230V-Steckdose zu kommen - auch die reicht für eine flotte Ladung und ist bundesweit greifbar.



Kryvoruchko erklärt, dass er die 150 Kilometer locker packt und dann auch noch der spielerische Aspekt zählt: Wer kommt weiter? Wie weit schafft man es noch? Es gibt rasch noch einen Sport neben dem Racing in der elektrischen Rennsemmel. Sprit sparen, obwohl der eigentlich gratis ist - der ecotech-Profi zeigt uns das nächste Woche noch genau. Spieltrip, noch ein Punkt für den elektrifizierenden Porsche.

Klar ist aber auch, dass es mit 150 Kilometern kaum für den Urlaub reicht. 'Ein klassischer Zweitwagen für die Stadt und für den Spaß', ist sich auch Kryvoruchko sicher. Er selbst hat einen Familien-Kombi am Stadtrand stehen, wenn es weiter geht. In der Stadt geht es flink mit dem Cabrio weiter. Außer, es gibt etwas zu transportieren, denn die Akkus sind vorne und hinten eingebaut. 'Wegen der optimalen Gewichtverteilung' will der Besitzer des Wagens die sportliche Note des Wagens betonen. Und auch wenn die 2+2 Sitze frei bleiben, eventuell noch eine kleine Handtasche vorne Platz hat, ist dem 911er hier ein Sonderpunkt verwehrt. Ein SUV hat mehr Platz. Ein Smart auch.

Dafür gibt es Punkte wieder bei Komfort und Ausstattung. Heizung im Wagen? Ja, Benzin. Richtig gelesen, 15 Liter werden extra dafür getankt, um Batterien zu schonen. Die reichen auch einen halben Winter aus. Die Klimaanlage wiederum wird elektrisch gespeist - sie ist hocheffizient und braucht weniger wertvollen Strom als eine Heizung. Was der normale Porsche hat, ist auch hier drin. Dazu kommt noch der obengenannte Touchscreen für die Akkuanzeige (samt Detail-Bildschirm für Techniker - da sieht man alles!) und ein Bordcomputer. Auch für Techniker, da lauft ein Android-Rechner, der nicht nur Navi (mit Ladestationen-Anzeige samt Belegunge etc.), sondern auch allerlei sonstige Funktionen bereit hält.

Kosten. Einsparungen.

Hard Facts, die wir auch brauchen, misst man nicht in kW und PS sondern in Euro. Der Wagen ist dabei relativ günstig, zwischen 10.000 und 20.000 Euro sind passende Porsche mit Motorschaden zu haben. Auf 40.000 Euro ist man nach dem Umbau, wenn er wie im Testauto erfolgt. Den Wert hat der Wagen nachher aber auch im Verkauf, die Investition ist also nicht überbordend.

Was den Deal attraktiv macht, ist der laufende Kostenfaktor. Keine motorbezogene Versicherungssteuer mehr, die Versicherung selbst entspricht dem Benziner. Kein Sprit mehr, was bei einem solchen Auto durchaus relevant ist. Und selbst wenn man den Strom voll zahlt (was man derzeit kaum tut) kostet der Kilometer einen Bruchteil des Benzin-Porsches. Und: Servicekosten gehen in den Keller, an dem (sehr kleinen!) Elektromotor gibt es nichts zu machen, die Akkus halten annähernd ein Autoleben lang. Wer wirtschaftliche Argumente für seine Mitmenschen braucht, findet jede Menge Stichworte.



Vieles am Porsche ist noch nicht im Endzustand dessen, was sich Ecotech für das Serienmodell vorstellt. Zulassungen kommen erst, Varianten für Kunden auch. Serienmodell ist auch falsch, schließlich sollen Modelle individuell umgebaut werden. Auch wird deshalb dieser Sommer kein e-Cabrio-Sommer mehr, der Umbau dauert mehrere Monate - das passende Auto will gefunden, adaptiert und freigegeben werden.


Getriebe samt e-Aufbau (Foto: Ecotech)

Schon jetzt ist aber klar, dass das Konzept Vorteile gegenüber anderen Ideen in diesem Sektor hat. Weil es jetzt verfügbar ist, weil es leistbar ist und weil es einen Porsche ergibt, der nicht nur flink ist sondern auch gut aussieht. Da wird die Elektrik unter der Haube schnell nebensächlich. Und so manches grüne Herz wird bei dem Wagen auf der Straße zum Sportwagen-Fan, der am Gaspedal hängt. So wie der Wagen, der dem Hebel ungeniert folgt. Der Wagen elektrifiziert, das ist nach dem Test sicher.

Unsere Bewertung: Sterne.

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#Elektroauto #Porsche #ecotech #Wien #Umbau #Cabrio #Sportwagen #Energie #Umwelt #Klima


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