Seiten: [1] [2]
weiter...Hier ist ganz klar: Der Spark ist in der Stadt zu Hause. Mit seinen Maßen 3,64 Meter lang und 1,60 Meter breit sowie einem Wendekreis von knapp zehn Metern ist der Spark gerade wegen seines Handlings ein angenehmer Begleiter im engen Stadtverkehr – und mit einem Einstiegspreis von 8.990 Euro noch ein preiswerter dazu.
Chevrolet bietet den Spark wahlweise mit einem 1,0-Liter- oder 1,2-Liter-Vierzylinder mit Vierventil-Technik und zwei oben liegenden Nockenwellen an. Das kleinere Triebwerk leistet 68 PS (50 kW), ist 154 km/h schnell und verbraucht 5,1 Liter auf 100 km ( CO2 Ausstoß 119 g/km). Wir meinen für die Kurzstrecke und den Stadtverkehr völlig ausreichend und als 'LS' zu einem Preis von rund 10.890 Euro (in Deutschland) ordentlich ausgestattet. Hier gibt es eine Klimaanlage ebenso wie eine Zentralverriegelung und ein CD-Radio. Wer 82 PS (60 kW) bevorzugt, der muss für den Spark 1.2 mindestens 11. 690 Euro anlegen. Hier wird der Verbrauch des Kleinwagens ebenso mit 5,1 Liter auf 100 km angegeben, ist aber 164 km/h schnell. Beide Motorisierungen sind an ein manuelles Fünfganggetriebe gekoppelt, das sich im Testwagen nicht immer sauber bedienen ließ – allerdings fuhren wir laut Papiere noch ein Erprobungsfahrzeug.

Der Spark ist pfiffig gezeichnet, von der Seite betrachtet verschwinden die Griffe der hinteren Türen, so wirkt der Spark wie ein sportlicher Zweitürer, aber mit dem Komfort eines Viertürers. Ecken und Kanten prägen nicht nur die Karosserie, auch der Instrumententräger ist speziell gestaltet – ein Blickfang, der an ein Motorrad-Cockpit erinnert. Nun gut, wer es mag. Er ist direkt an der Lenksäule befestigt und liefert wichtige Informationen in kompakter, aber nicht ganz übersichtlicher Anordnung. Der analoge Tachometer wird zusätzlich von einem digitalen Geschwindigkeitsmesser unterstützt, wie man es vom Motorrad kennt.
Nächste Seite...