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Aktuell  28.12.2007 (Archiv)

Staub zu Staub

Der Verbrauch und der damit direkt zusammenhängende Ausstoß von Kohlendioxid sind nicht der einzige Maßstab für die Umweltverträglichkeit eines Fahrzeugs. Ist also der CO2-Ausstoß wirklich ein Maß für die Umweltverträglichkeit?

   
Riesige Stahlmonster wie der amerikanische Hummer seien nicht grundsätzlich schädlicher als Hybridfahrzeuge - eine umfangreiche amerikanische Studie, die nicht nur allein den Verbrauch beim Betrieb eines Autos, sondern alle Faktoren von der Gewinnung der Gewinnung der Rohmaterialien bis zum Recycling berücksichtigt, zeigt die Details der Gesamt-Umwelt-Bilanz von Autos.

Die Studie mit dem Titel 'Dust to Dust Energie Report' stammt von dem amerikanischen Automobilexperten, dem Präsidenten der CNW Marketing Research. Sie untersucht alle in den USA angebotenen Personenwagen aller Klassen in Form einer kompletten Öko-Bilanz.

Betrachtet werden alle Faktoren wie Herstellung der Ausgangsmaterialien, der Bau der Fabrik, die Produktion der Fahrzeuge, deren Verkauf, Wartung und Reparatur sowie alle Transporte und viele andere Faktoren bis hin zum Recycling von umweltrelevanten Materialien wie Chrom und Batterien. Ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung der Fahrzeuge ist ebenfalls die Laufleistung. Dabei werden zum Beispiel dem Hummer knapp 500 000 Kilometer gutgeschrieben, dem Toyota Prius dagegen rund die Hälfte.

Bei dieser Gesamtbewertung kommen also die Fahrzeuge am besten weg, die bei Form und Material einfach gehalten werden, auf schwer recyclebare Materialien verzichten, keine großen Transporte auslösen, einfach zu warten und auch nach Unfällen einfach zu reparieren sind und letztlich auch beim Verbrauch günstig liegen. Legt man diese Maßstäbe an, dann finden sich Hybrid-Fahrzeuge japanischer Produktion in der Liste in schlechterer Position als ein Porsche.

ar

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