Diese Website verwendet beste Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.















Neueste Artikel

Was ist mein Auto noch wert?Wegweiser...
Friedrich Motorsport-Auspuff via Konfigurator
KFC stoppt selbstfahrende Autos
Schutz gegen Keyless-Autodiebe
Autonome Autos
Neu für Autofahrer 2018
Digitale Autobahnvignette 2018
Winterreifenpflicht ab NovemberWegweiser...
mehr...








Autoszene #18


Aktuelle Highlights

Passat Alltrack



Querverweise
Gebrauchtwagen Wert

 
Auto.At Tipps und Service
12.09.2002 (Archiv)

Achtung Wildtiere

Richtiges Reagieren ist bei einer Begegnung mit Wildtieren für Kraftfahrer lebenswichtig. Je näher der Herbst rückt, desto größer wird die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden.

Richtiges Fahrverhalten kann aber das Risiko vermindern. Besonders in den Morgenstunden und abends kommt es häufger zu Wildunfällen, weiters birgt die Dämmerung besondere Gefahren in sich. Deshalb sobald ein Verkehrszeichen 'Wildwechsel' anzeigt, die Geschwindigkeit reduzieren.

Sollte es zu einem Wildunfall kommen, so ist es wichtig, die Unfallstelle abzusichern und unverzüglich die Exekutive zu verständigen. Bei einem Wildschaden besteht Verständigungspflicht, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen. Wer die Meldung nicht unverzüglich vornimmt, riskiert eine Bestrafung wegen Fahrerflucht, es handelt sich nämlich um einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der Unfall darf nicht verschwiegen werden, das tote Tier darf man nicht mitnehmen. Hat man eine entsprechende Kaskoversicherung, so ist auch diese vom Vorfall sofort zu verständigen. Polizei oder Gendarmerie stellen die für die Versicherungsmeldung notwendige Bestätigung über den Wildschadenunfall aus.

Übrigens: Wer über einen ARBÖ-Europa-Sicherheits-Pass verfügt, dem werden seitens des ARBÖ bei einer Kollision mit Haar- oder Federwild Reparaturkosten beziehungsweise der Kasko-Selbstbehalt zu 80 Prozent (maximal EUR 600,-) ersetzt. Voraussetzung: Unverzügliche Besichtigung des beschädigten Fahrzeuges in einem ARBÖ-Prüfzentrum, Vorlage der behördlichen Meldebestätigung im Original.

Die Hauptursache für einen Wildunfall ist zumeist unangepasstes Tempo. Auf Straßen mit Wildwechsel ist bereits eine Geschwindigkeit um oder über 80 km/h zu hoch. Denn die Wucht, mit der das Tier gegen ein zu schnell fahrendes Auto prallt, kann für den Kraftfahrer fatale Folgen haben. So schlägt zum Beispiel ein Hase bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h mit einem relativen Gewicht von 125 Kilogramm auf. Ein 20 Kilo schweres Reh entwickelt ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne.

Ein nicht zu unterschätzender Grund für Wildunfälle ist die Unkenntnis über das Verhalten der Tiere. Die meisten Wildtierarten treten in Rudeln auf. Ein Autofahrer, vor dem beispielsweise ein Reh die Straße kreuzt, muss damit rechnen, dass diesem weitere folgen. Außerdem muss er sich im klaren sein, dass erschrecktes Wild nicht unbedingt den kürzesten Weg über die Fahrbahn wählt, sondern vor dem fahrenden Fahrzeug herflüchten kann. Es ist auch möglich, dass ein bereits gewechseltes Reh in seiner Verstörtheit wieder auf die Fahrbahn zurückspringt. Und es ist möglich, dass ein vom Scheinwerferlicht geblendetes Tier plötzlich auf der Fahrbahn stehen bleibt.

Richtiges Verhalten bei einer Begegnung der 'tierischen Art':

  • Beachten Sie unbedingt die Wildwechsel-Warnschilder, die an besonders gefährdeten Stellen aufgestellt sind. Fahren Sie dort, in waldreichen Gegenden oder auf wenig befahrenen Nebenstraßen vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit.
  • Denken Sie beim Auftauchen von Wild an dessen typische Verhaltensweisen und stellen Sie sich darauf ein.
  • Wenn Wild die Straße quert, Abblendlicht einschalten und mehrmals kurz hupen. Vermeiden Sie unbedingt, das Fernlicht einzusetzen. Das Wild wird dadurch irritiert und unterbricht dann mitten auf der Fahrbahn seine Flucht.
  • Wechselt Wild über die Straße, beachten Sie beim Bremsen auch den rückwärtigen Verkehr.
  • Sehen Sie Wild, das sich in unmittelbarer Nähe zur Straße aufhält, rechnen Sie damit, dass das Tier aufschreckt und plötzlich auf die Fahrbahn springt.
  • Ein Tier kommt selten allein über die Straße, rechnen Sie mit 'Nachzüglern'.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Folge unserem Instagram...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Wildschaden weniger gefährlich als Ausweichen
Ein Zusammenprall mit einer Wildschweinrotte bei 80 Stundenkilometern muss für Pkw-Insassen nicht lebensg...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

Ihre Meinung via Facebook posten:

   






Top Klicks | Archiv

Folge uns: | Facebook | Google+ | Youtube

 

 

  Sponsoren, Partner:
  


Style 4/2018


Motorwelten Wien


BMW X2


Range Rover Velar


Vignette: Kosten 2018


Photo Adventure Wien

Aktuell aus den Magazinen:
 DSGVO Kontaktformulare im Web ändern!
 Newsletter und Datenschutz ab 2018 DSGVO bringt viel Neues für eMail-Versand
 Verträge für ADV DSGVO-Links für die Cloud
 April! April! Aprilscherz! Die besten Scherze im Web zum 1. April.
 Budapest Tuning Show Heiße Fotos von der AMTS 2018

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker | contator.tv
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke
Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net    |    imaginator.at